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Ditaji: «Mein Leben als kleinste Kambundji»

Noch ist ihr Name weniger geläufig als der ihrer grossen Schwester Mujinga. Das dürfte sich bald ändern: Leichtathletik-Talent Ditaji Kambundji, 17, bricht Rekorde. Auf ihrem Weg nach oben kann sie auf den Rückhalt ihrer Familie zählen.

Ditaji Kambundji

Seit ihren Anfängen beim UBS Kids Cup hat Ditaji, 17, zahlreiche Wettkämpfe bestritten: «Ich habe jede einzelne Startnummer behalten.»

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Sie gilt als Ausnahmekönnerin und ihr Weg war vorgezeichnet: Wie ihre drei älteren Schwester Mujinga, Kaluanda und Muswama verbrachte auch Ditaji Kambundji einen Grossteil ihrer Kindheit auf dem Sportplatz. «Meine Schwestern haben mich an jeden Wettkampf mitgenommen», sagt die 17-jährige Bernerin. «Und schon bald war mir klar, dass ich mehr wollte als nur zuschauen.»

Die Karrieren der vier Kambundji-Meitschi verliefen unterschiedlich: Mujinga, 27, mauserte sich zur schnellsten Schweizerin. Die 23-jährige Muswama hat wie Ditaji beim UBS Kids Cup den Spass an diesem Sport entdeckt, frönt nebst der Leichtathletik auch dem Bobsport. Kaluanda, 28, die Älteste, hat den Wettkampfsport an den Nagel gehängt, während Nesthäkchen Ditaji gerade erst durchstartet.

Kambundji Schwestern

Herziges Quartett: Kaluanda, Mujinga und Muswama mit Nesthäkchen Ditaji.

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«Ditaji ist vielleicht das grösste Talent von allen vier Schwestern», sagt Mujingas ehemaliger Trainer Jacques Cordey. Im Gegensatz zu Mujinga ist Ditaji keine reine Sprinterin. Sie brilliert auch über 100m Hürden und im Siebenkampf. Das ehemals schnellste «Bärner Modi» stellte an der U18-Schweizer Meisterschaft über 60 Meter Hürden die schnellste Zeit auf, die je in dieser Altersgruppe gelaufen wurde. Am Europäischen Olympischen Jugendfestival in Baku raste sie diesen Juli auf Platz 3 über 100 Meter Hürden.

Die Kambundji Schwestern

Mit ihren Schwestern ist die 17-Jährige ständig in Kontakt.

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Bei Wichtigen Entscheidungen fragt Ditaji ihre Schwestern um Rat

Doch auch wenn der Sport bei den Kambundjis einen hohen Stellenwert hat: Überhöhte Erwartungen, Druck oder gar Neid sucht man in dieser Familie vergebens. Zu spüren sind hingegen ganz viel Liebe und Zusammenhalt. «Meine Schwestern und ich sind ständig in Kontakt, bei wichtigen Entscheidungen frage ich sie immer um Rat», sagt Ditaji, die alle nur Didi nennen. Der stolze Papi Safuka verpasst keinen Wettkampf seiner jüngsten Tochter. Und Mutter Ruth meint, Ditaji habe als Jüngste wohl «fast eine Überdosis Liebe bekommen».

«Egal wie schnell ich laufe, ich werde für immer die kleinste Kambundji bleiben.»

Vielleicht ist das der Grund, warum Ditaji ihre Karriere so locker angeht: «Ob ich einen ähnlichen Weg gehen werde wie Mujinga? Ich weiss es nicht.» Sicher ist für sie nur eins: «Egal, wie gross, egal wie schnell ich laufe, ich werde für immer die kleinste Kambundji bleiben.»

Kambundji Stammbaum

Kambundji Stammbaum

Die Kambundjis: Ein Leben für den Sport. Aber zuallererst für die Familie.

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UBS Kids Cup
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Hier startet Grosses

Der UBS Kids Cup ist das erfolgreichste Nachwuchs-Projekt des Schweizer Sports. Über 155'000 Kinder und Jugendliche von 7 bis 15 Jahren haben sich letztes Jahr im 60-m-Sprint, Weitsprung und Ballwurf gemessen. Auch diesen Sommer traten die jungen Athletinnen und Athleten wieder an. Nach lokalen Ausscheidungen und Kantonalfinals fand am 31. August im Zürcher Letzigrund der Schweizer Final statt.

Mehr Infos auf ubs.com/kidscup.

 

am 16. August 2019