Mittendrin

André Häfliger mittendrin!

Wo Blitzlichtgewitter ist, ist auch der SI-Chefreporter.

Bananen fürs Elefäntli? Sicher nicht!

Was für ein herzbewegendes Erlebnis! SI-Chefreporter André Häfliger traf letzte Woche im Knie's Kinderzoo in Rapperswil SG das eine Woche alte, noch namenlose Elefäntli. Er brachte zwei Kilo Bananen mit, wusste aber nicht, dass Elefantenbabys mindestens ein Jahr nur Muttermilch trinken…

Es herrscht Riesenfreude im Elefantenhaus des Kinderzoos. Immer wieder schauen Passanten vorbei, wollen wissen, wo das «herzige Elefäntli» ist. Franco Knie senior strahlt vor Freude über das sechste Elefäntli, das in seinem Reich geboren wurde. Just rund ein Jahr vor Francos 60. Geburtstag, der kommenden September mit der Teil-Eröffnung seines Lebenswerkes, dem neuen Elefantenpark im Kinderzoo, gefeiert wird. «Was für ein Timing, was für ein grosses Glück», schwärmt er.

Mit meinen Bananen stehe ich aber mit abgesagten Hosen da, sorge für Lacher auch bei Sohn Franco Knie junior, dessen Ehefrau Linna und dessen 7-jährigen Sohn Chris Rui sowie Zoodirektor Benjamin Sinniger. Elefanten-Pfleger Thorsten Oppermann klärt mich auf: «Neugeborene Elefanten ernähren sich mindestens ein Jahr lang nur von Muttermilch.» Ach so. Ich streichle das süsse Elefäntli - und lasse meine Bananen von seiner Mama Sandry, 14, und seinem Grossmami Claudy, 51, verzehren.

Sie verschlingen die Leibspeise gierig - innert einer Minute sind alle Bananen weg! Was essen sie sonst noch? «Gemüse und Obst, Heu und Stroh, Äste und Laub. Zusammen bis 100 Kilo am Tag», erklärt mir Thorsten. «Und natürlich trinken sie viel Wasser», ergänzt Franco Knie senior. Immer wieder tätschelt er sein kleines Elefäntli. Mahnt es, in seiner Übermütigkeit und Spielfreude, den kleinen Chris Rui nicht immer so rumzuschubsen. Selten habe ich Franco senior so zufrieden und glücklich erlebt: Nach 647 Tagen im Mutterbauch ist sein Elefäntli gesund und munter zur Welt gekommen!

Brief aus Monaco
Meine zweite grosse Freude letzte Woche war ein Brief aus Monaco (siehe Bildgalerie). Fürst Albert hat mir via seiner Privatsekretärin Christine Sprile persönlich gedankt für die Schweizer Schokolade und die neuste Ausgabe des Schweizer «Gault-Millau-Führers». Beides hatte ich dem Fürsten anlässlich seines Besuches an der Gala de Berne im Oktober überreicht. Danke für den Dank, Ihre Majestät! Das beweist Klasse und Stil!

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