Mittendrin

André Häfliger mittendrin!

Wo Blitzlichtgewitter ist, ist auch der SI-Chefreporter.

So tröstete mich Fussball-Star José Mourinho

Ein Nachtessen mit Chelsea-Fussballcoach José Mourinho in Basel, Knie-Saisonauftakt mit Prinzessin Stéphanie von Monaco in Rapperswil-Jona SG und der 40. Geburtstag von Christina Surer in Oberaudorf - die Woche von SI-Chefreporter André Häfliger war voller spannender Begegnungen.

Der Dinner-Keller von Chefkoch Peter Knogl im altehrwürdigen Fünfsternehaus «Les Trios Rois» in Basel ist Jahrhunderte alt, steht unter Denkmalschutz. Hublot-Chef Jean-Claude Biver hat ihn an der Uhrenmesse gemietet, um mit einem der berühmtesten Fussballtrainer der Welt zu feiern. «José Mourinho ist einer der treusten Markenbotschafter, die ich je hatte», sagt Biver. «Das ist Grund genug, mit ihm und ein paar engen Freunden anzustossen.» Das tut er mehrmals bei einem feinen Viergangmenü, mit köstlichem Wein und edelsten Liqueurs. Hublot-CEO Ricardo Guadalupe, mit dem Biber schon 22 Jahre zusammenarbeitet, überreicht Mourinho ein gemaltes Selbstporträt.

Und mich tröstet der Chelsea-Coach. «Mein Heimklub, der FC Luzern, hat soeben im Cup gegen Basel verloren», erzähle ich Mourinho. Da legt er seine Hand auf meine Schulter und sagt: «Machen Sie sich nichts draus. Gegen Basel musste ich letzte Saison zwei bittere Niederlagen einstecken. Das war immerhin in der Champions League. Und trotzdem freue ich mich wahnsinnig, hier zu sein!» Naja, immerhin ein Trost.

Statt an den Rosenball in Monaco geht Prinzessin Stéphanie lieber zu ihren Knie-Freunden nach Rapperswil: Von Freitag bis Sonntag ist sie mit ihrer Tochter Pauline zum Saisonauftakt beim Schweizer National-Zirkus Knie zu Gast. «Unsere Familie ist schon seit Jahrzehnten mit der Fürstenfamilie eng befreundet», erklärt Mary-José Knie, die Gattin von Zirkusdirektor Fredy Knie junior. «Prinzessin Stéphanie besucht uns deshalb immer gerne und regelmässig.» Besonders freudig war das Wiedersehen mit Mary-Josés Enkelin, der dreijährigen Chanel Knie, ihrem Patenkind. «Als ich Chanel bei ihrer Premiere in der Manege sah, bekam ich Gänsehaut. Sie macht das schon perfekt, zieht das Publikum ganz in ihren Bann», sagt Stéphanie nach der Vorstellung ganz begeistert. Auch das neue Knie-Programm lobt die Prinzessin, Chefin des berühmten Zirkusfestivals von Monaco, in den höchsten Tönen: «Es ist in Europa einzigartig, was hier in der Manege gezeigt wird!»

Fast 400 Kilometer weiter weg, im südbayrischen Oberaudorf, feiert Christina Surer mit ihren Mann Martin Tomczyk und dem einjährigen Töchterchen Emily Grace ihren 40. Geburtstag. Über 50 Gäste sind in den «Feurigen Tatzelwurm», eine herrliche Wellness-Oase mitten in den Alpen, gekommen. Unter ihnen die deutsche Rodel-Legende Georg Hackl. «Vier Rodelteams habe ich in Sotschi betreut», erzählt mir der immer lustige «Schorsch». «Drei davon holten eine Goldmedaille, nur mit der Schweiz hatte ich Pech.» Hackl meint den Bündner Gregory Carigiet, der es leider nicht unter die Top Ten schaffte. «Das nächste Mal gehts besser», tröstet ihn Hackl. Nach der gemütlichen Feier - die bis morgens um 5 Uhr gedauert hat - verliert Georg seine Stimme und bringt beim Frühstück keinen einzigen Ton mehr raus...

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