Bussi, Bussi - der Schickeria-Blog

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Zwischen Cüpli, Bier und Blitzlichtgewitter: Eine Schweizerin mischt sich unter die deutsche Prominenz.

Klassentreffen bei «Movie meets Media»

Party ist nicht gleich Party. Auch wenn es Swimmingpools voll Champagner gibt, geht es auch mit einem Glas in der Hand ums Geschäft. Bloggerin Deborah Neufeld hat sich in Hamburg unter die Akteure eines Branchenanlasses gemischt.

Letzte Woche war ich auf einen Geburtstag eingeladen. Einen mit vielen prominenten Gratulanten - und das in Hamburg. «Movie meets Media» feierte 15-jähriges Bestehen und lud ins Hotel Atlantic an der Alster. Eigentlich ist es ein Branchenanlass, was fürchterlich spiessig klingt. Un-Eigentlich ist es eine Party, auf der man sehr viele prominente Gesichter sieht, die 1.) gerne ihre Arbeit promoten wollen, 2.) alte Arbeitskollegen und Freunde treffen, 3.) gratis trinken und essen. Und 4.) einen Ego-Pusher brauchen. Da auf diese Beschreibung viele Gäste treffen, waren die Säle gerappelt voll (1000 Gäste!) und die Dichte der Promis relativ hoch. Trotzdem fielen unter den vielen Schauspielern, Castingstars und Medienagenten einige besonders auf. Denen möchte ich den aktuellen Blog widmen.

Der grösste Star des Abends war Elisabetta Canalis. Mit ihrem italienischen Englisch und ihrer Schönheit (der bekanntlich George Clooney schon zum Opfer fiel), brachte sie den internationalen Chic rein. Ein bisschen tragisch ist bei solchen Leuten, dass sie in der Regel keinen kennen und den ganzen Abend auf ihren Agenten fixiert sind, so wie Elisabetta. Sie sah wirklich umwerfend aus, aber viel wusste sie nicht zu erzählen. Das lag zum einen an ihren Sprachkenntnissen, dem „no questions to George Clooney, please“ und dem Fakt, dass ihr zu verschiedenen Fragen nichts einfiel, da sie weder «Movie meets Media» vorher kannte, noch Hamburg vorher jemals besucht hätte.

Die Inszeniererin war der Chinesische Superstar Bai Ling. Sie ist eine der wenigen Chinesinnen, die man in Europa kennt und auch weiss, wie man sich in Szene setzt. Bai Ling hatte im Gegensatz zu Elisabetta Canalis extrem viel zu erzählen und gab sehr gerne Interviews. Noch spektakulärer waren aber ihre Auftritte vor der Fotowand (vor der sie nicht mehr runterwollte). Noch ein Drehen da und noch ein Bücken dort garantierten Blicke aus jedem Blickwinkel und viele schöne Berichterstattung. (Bei diesen Busenblitzern konnte nicht mal ich als Frau wegschauen).

Die Verknallten waren Sarah und Pietro Lombardi. Wer meint, die beiden kleben nur für die Fotografen aneinander, hat sich getäuscht. Die beiden kamen zusammen, feierten zusammen, gingen zusammen auf Toilette und gaben zusammen Interviews. Pietro kann wirklich froh sein um seine herzige Frau: Oft fehlen ihm die Worte, eine originelle Idee für eine Antwort, dann springt seine Frau in die Bresche.

Die Coole war Natascha Ochsenknecht. Zwar sind die pinken Haare weg - und auch ihr junger Boyfriend. Doch deswegen traurig zu sein, kommt der Düsseldorferin nicht in die Tüte. Im Gegenteil. Was macht man, wenn man frisch Single ist? Man krallt sich einen anderen jungen Mann und zieht mit dem los. In Nataschas Fall: Tommy R., der Drittplatzierte aus der Sendung «Die Bachelorette». Cool as Ice standen betraten die beiden die Party und verbrachten den ganzen Abend zusammen.

Das Schlitzohr war Nandini Mitra. Sie hatte eines der schönsten Kleider an, weshalb sie auch sehr auffiel. Nur als sie gefühlte 20 Minuten später schon wieder weg war, fiel das halt auch auf. Die Moderatorin hat Trick 77 angewendet, zeigte sich einige Minuten vor den Fotografen, schnappte sich im besten Fall noch einen Drink und war wieder weg. Aus die Maus.

Die Clique des Abends bestand aus Magdalena Brzeska, Simone Ballack, Sven Martinek und Regina Halmich. Die üblichen Verdächtigen, wenn es Einladungen in fremde Städte, schöne Hotels und gute Partys gibt. Brzeska zeigte sich gewohnt verschmust mit Martinek, während Ballack schon um 23 Uhr die Schuhe auszog. Aber so in der Gruppe fühlt man sich halt wie zu Hause.

Bussi, Bussi aus München

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