Bussi, Bussi - der Schickeria-Blog

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Zwischen Cüpli, Bier und Blitzlichtgewitter: Eine Schweizerin mischt sich unter die deutsche Prominenz.

Tipps und Tricks für eine schöne Wiesn

Für viele ist das Oktoberfest ein Graus: Zu laut und zu voll. Dabei ist Bayerns fünfte Jahreszeit die Allerschönste – wenn man weiss, wie man sie feiert. Bloggerin Deborah Neufeld verrät die wichtigsten Tipps und Tricks für das absolute Wiesn-Glücksgefühl. Prosit!
Oktoberfest 2015 Wiesn München
© Keystone

Trinken, feiern, johlen: Wahl-Münchnerin Deborah Neufeld gibt die besten Ratschläge fürs gelungene Oktoberfest.

Nur die Harten kommen in den Garten - oder eben unbeschadet durch die Wiesn. Das habe ich von meinen Münchner Freunden gelernt. Das ist natürlich kein Zufall, sondern hartes Training - verbunden mit wertvollen Erfahrungen:

  • Ihr wollt auf die Wiesn und am nächsten Tag ganz normal ins Büro? Trinkt nur Bier und hebt euch die Schnäpse zum grande Finale auf.
     
  • Auch wenn es die meisten Wiesn-Hits nie in eure Playlists schaffen: Lernt die Texte - es macht viel mehr Spass beim Mitjaulen.
     
  • Nehmt nur so viel Cash mit, wie ihr nüchtern ausgeben wollt. Je betrunkener ihr seid, desto spendierfreudiger.
     
  • Keine offenen Schuhe! Erstens schaut niemand nach unten und zweitens kann es sehr schmerzhaft enden.
     
  • Versucht nicht, die Türsteher mit 10 Euro zu bestechen, sie werden euch auslachen. Böse werden ist auch keine Lösung. Probiert es mit einem charmanten Lächeln. Das wirkt!
     
  • Nie auf Taxis oder Uber zählen. Das schnellste und effizienteste Verkehrsmittel ist und bleibt die U-Bahn.
     
  • Die Kotzwiese ist den absoluten Verlierern vorbehalten - setzt euch nie dorthin, sondern geht zügig weiter. Es wäre euer gesellschaftlicher Tod.
     
  • Versucht, so lange wie möglich nicht auf Toilette zu gehen. Je früher man muss, umso öfter steht man in der Schlange.
     
  • Kauft euch keine teuren Janker - die Hälfte der Klamotten verliert man garantiert.
     
  • Zwischen den Getränken das Essen nicht vergessen! Auch wenn drei Mass satt machen, sind sie keine Mahlzeit.
     
  • «Ich bin der Grösste»-Spielchen, wie z.B. das Exen von Bier ist ein No-Go und kann zum Rausschmiss aus den Zelten führen.
     
  • Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln immer bis zur Schwanthalerhöhe und steigt nicht schon bei der Theresienwiese aus. Da seid ihr näher beim Schützen oder beim Käfer - eben da, wo die schönen Zelte sind.
     
  • Mädchen: Immer eine Bluse tragen und die Knie bedecken. Wenn ihr Haut zeigen wollt, dann Dekolleté!
     
  • Champagner trinkt man nur im Käferzelt und im Weinzelt. Die sind auch zwei Stunden länger geöffnet und machen erst um 1 Uhr das Licht aus.
     
  • Anmachsprüche sind erlaubt - anfassen nicht! Mein Liebling nach dem ersten Wochenende: «Ich glaube wieder an Gott, seit du Engel erschienen bist.» Ha!


Bussi, Bussi aus München.

Im Dossier: Alle «Bussi, Bussi»-Blogs von Deborah Neufeld