Damenriege

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D‘ Meyeri an der Art Basel

65‘000 Besucher können sich nicht irren: Die Art Basel 42 ist trotz der hohen Bilder- und Plastikenpreise jedes Jahr eine Wonne fürs kunstinteressierte Auge. Auch für jene, die sich keinen Andy Warhol leisten können. So wie Ihre geneigte Bloggerin.

Betritt man die heiligen Hallen im Messegelände Basel, so kommt man nicht an einer exquisiten Auswahl von Geschlechtsteilen vorbei. Männlichen, wie weiblichen. Gleichberechtigung auch in der Kunstwelt!

Bekannte Galerien wie Bruno Bischofberger, Landau Fine Art oder Hauser & Wirth irritieren, bezaubern und animieren zum Kauf auf drei Etagen. Nach vier Stunden voller Lämmchen mit einem Bein im Farbtopf, Leuchtwürfeln und internationalem Publikum, (Franzosen wünschen einem «Santé»wenn man niest und warten lächelnd, bis man obige Fotos geschossen hat) ist man dermassen gebodigt, dass man vor lauter Farben und Formen einen kostenlosen LSD-Trip erhält. Vom Eintrittspreis einmal abgesehen.

Preise

Wie das so ist, nicht nur in der Kunstbranche, sind die äussert preishaften Stücke nicht angeschrieben. Jedoch kostet auf Anfrage ein Foto eines noch unbekannten Künstlers satte 8‘300 Schweizer Franken. Es zeigt ein heruntergekommenes US- Kino von aussen. Klingt unspektakulär. Liebe entfachte es dennoch in Miss Meyers Herzli.

In der untersten Halle, erwartet einen die Art Unlimited. Auch Halle 1 genannt. Dort sind die grossen Installationen zugange. Links und rechts säumen überdimensionale Würfel den Weg mit Kumst in ihrem Würfelbauch. Inmitten der Halle liegen gestrandete Tintenfische, hängen Ziegel von der Decke runter und sitzen erschöpfte Besucher auf weissen Bänkli.

Art Basel Miami Beach

Wer nicht bis Juni 2012 und die Art Basel 43 warten kann, um sich wieder ins kunstovlle Getümmel zu stützen, soll sich in ein Flugzeug setzen. Im Dezember. Vom 1. Bis 4. Dezember um genau zu sein. Denn dann steigt die Art Basel Miami Beach. Glamour und Sonnenbrand unter Palmen. Einladungen dafür nehme ich gerne entgegen.

 

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