Damenriege

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Der Che Guevara der Plakate

Im März 2009 hing im Zürcher Hauptbahnhof ein Plakat. Es sollte eine politische Ungerechtigkeit anprangern. Eine Ungerechtigkeit, die im Nahen Osten stattfindet.
Genauer: In Israel. Das pro-palästinensische Poster wendet sich gegen die israelische Siedlungspolitik.   Die SBB hat, als sie nach drei Tagen endlich darauf aufmerksam wurde, das Plakat abgehängt. Daraus ergab sich ein Gerichtsverfahren, welches die SBB dazu verdonnerte, das Ding wieder aufzuhängen. Wieso? Wegen der Meinungsfreiheit.   Hierzu meine Meinungsfreiheit: 
  • Der Nationalfeiertag von Israel ist im Mai, nicht im März, ihr palästinatüchertragende Tublen.
  • Hattet ihr keinen talentierteren Grafiker zur Hand?
  • Um meine gute Kollegin J. zu zitieren: Shut up and go to work people!
  • Wieso wird in den (Schweizer) Medien eigentlich nie darüber berichtet, dass z.B. die Kindergärtner von Sderot ihren Sandkasten in einem Bunker haben, damit die Kassam-Raketen von Gaza sie nicht beim Spielen treffen? Seit Jahren nicht beim Spielen treffen?

 

Ja, Siedler sind auch Idioten. Ja, Vergeltungsanschläge bewirken auch keinen Frieden. Trotzdem. Das Stichwort heisst «Einseitige Berichterstattung.»
Sie können mich nun blöd finden in 3....2...1.. Go!