Damenriege

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Desperate Housewives.

Heute beginnt die gefühlte 17. Staffel von Desperate Housewives. Ändern wird sich wahrscheinlich nichts. Ein Plädoyer für die Vorgängerserie Sex and the City.

Es gab mal eine Fernsehsendung namens "Sex and the city". Diese Show war äusserst erfolgreich und beliebt. Unter anderem, weil man sowas bis anhin noch nie gesehen hatte. Vordergründig emanzipierte Frauen, die letzten Endes doch nur einen Ring am Finger wollten. Gespickt mit Fashion und lustigen Dialogen. Durchaus amüsant. 

2004 wurde die Sendung abgesetzt. Findige Hollywood-Produzenten dachten sich, dass alles, was durch vier Leading Ladies getragen wird, Erfolg hat. So wurde noch im selben Jahr eine neue Serie namens "Desperate Housewives" geboren. Weniger Mode, weniger Sex, dafür mehr Intrigen. Anfangs noch spannend, ein Krimi mit Östrogen, so wurde diese Show von Staffel zu Staffel langweiliger. Kommt Susan endlich mit Mike zusammen? Nach 4 Jahren muss man sagen: Wen interessierts?

Heute um 20 Uhr werden viele weibliche Schweizer SF2 schauen. Um zu sehen, ob Mike nochmals Susan oder doch die andere heiraten wird. 

Ich hol mir lieber meine Schuhschachtel mit den sechs Sex and the City-Staffeln hervor und schaue diese zum wahrscheinlich sechsten Male. 

Nein, das ist natürlich Quatsch. Weil die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt und ich heut Abend grad nichts vor habe, werde ich Desperate Housewives schauen. Erst dann hol ich die Schuhschachtel hervor.