Damenriege

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Die beste TV-Serie des Planeten.

True Blood ist der neue Stern am Fernsehhimmel. Es bluetigs Träumli...
Bon Temps, Louisiana. Kellnerin Sookie trifft auf Vampir Bill. (Fortan ist immer wieder von „Vampir Bill“ die Rede. Ich möchte darum ab sofort auch nur noch mit „Redaktorin Esther“ angesprochen werden.) True Blood ist gewissermassen „Twillight“ für Erwachsene. Bei beiden gibt es männliche Hauptdarstellervampire, die immer sehr ernst schauen und eine komische Frisur haben, sie spart sich für ihn auf, der Humor ist ein bitzli untervertreten. Somit hat es sich aber schon mit den Gemeinsamkeiten. (Glaub ich, ich habe nur den ersten Teil von Twilight geschaut und die zweite Hälfte eigentlich nur fürschi gespult.)   Kommen wir zu der Story von True Blood: Die Vampire kommen aus der Versenkung hervor, weil japanische Wissenschaftler Kunstblut erfunden haben. Das sogenannte „Tru Blood“. Blut in Bierflaschenform. So können theoretisch beide Parteien friedlich neben- und miteinander leben und niemand muss sterben. Nicht durch Halsbiss, nicht durch Holzpfahl. Schön. Dann geht aber der Irrsinn, das Blutspritzen und vor allem der Einbruch der Dunkelheit los… In keiner anderen Serie wird der Zuschauer so oft verwirrt den Satz „What the fuck!!“ ausstossen wie in True Blood. Was mit Vampiren beginnt, wird mit Voodoo, griechischer kranker Mythologie, fanatischen Religiösen (die schlimmsten aller Freaks) und Menschen, die sich in Tiere verwandeln können, fortgeführt.   Neben der Gewalt hat es auch genügend Sex. Hauptdarstellerin Anna Paquin (Das Piano) sieht man sogar paar Mal oben ohne. Sowieso: Wenn nach zehn Minuten keine topless ist, dann ist etwas falsch gelaufen.   Nach den fünfzig Minuten, die eine Episode dauert, ist man ganz gebodigt. Und wenn man wie ich stundenlang eine Episode nach der anderen, sagen wir, geniesst, dann hat man danach das Gefühl, a vampire fucked your brain. Der Leser kann sich vorstellen, wie sich sowas anfühlt.   Das Beste, das wirklich Beste an dieser Serie ist der Kellner/Webcam-Stripper/Drogendealer Lafayette. Im nächsten Leben will ich er sein. Minus die wochenlange Entführung und Aufbewahrung im Keller der Vampire. Das passiert halt, wenn man mit „V“, Vampirblut, dealt. „V„ ist eine super Droge und es soll sterbliche Südstaatler geben, die melken dafür schon mal so einen Beisser.     Oh, ich freu mich schon auf die Pornoparodie, wo Suckie auf saugende Vampire stösst und es einen Dreier zwischen ihr, Bill und dem Vampirschmock Eric (seufz) gibt…