Damenriege

Damenriege

Die Moral und der Single.

Der heutige Blog beschäftigt sich mit der Frage, ob es moralisch vertretbar ist, als Single mit einem Menschen auszugehen, der vergeben ist.

Hier stellen sich folgende zwei Szenarien:

Szenario 1: Single und Vergebener sind Kumpels. (wir gehen jetzt mal davon aus, dass der Vergebene ein Mann ist, sonst muss ich tausendmal ihr/seine, Freund/Freundin schreiben. Das will ich nicht schreiben und Sie nicht lesen.)

Jetzt schreien viele auf und sagen: «Mann und Frau können nicht befreundet sein!» (Ich, in meiner eventuellen Naivität, meine: Moll. Aber das ist wieder ein anderes Thema.)

Szenario 2: Vergebener will etwas vom Single. 

Das häufigste Szenario. Weil, würde der verfreundete/verheiratete Mensch ja nichts von der Person, die nicht seine Freundin/Ehefrau ist wollen, dann würde er zu 90% erst gar nicht mit ihr weggehen. Einfacher: Mensch geht hauptsächlich mit Mensch weg, weil er unfreudschaftliche Interessen an dieser Person hat. Jaaaa, Kollegen natürli ausgenommen. Wir reden hier und heute nur vom Daten. 

Sie stimmen mir soweit zu mit obiger These?

Gut.

Nun zu der tatsächlichen Frage.

Soll der Single sich auf ein Date mit dem Vergebenen einlassen?

Der argumentative Reflex des Singles lautet: «Ich bin ja frei, er ist das Schwein. Ich trage keine Verantwortung.» Ist das so? Ist der Single erst verheiratet oder hat einen Freund, dann hätte er (Single) wohl auch keine Freude daran, wenn der Partner mit einer Znacht essen würde, an der er unkeusche Dinge ausprobieren will. 

Darum: Darf man eine Einladung von einem Menschen annehmen, der einen Partner hat?

Ist das von Fall zu Fall unterschiedlich?

Ist es egal?

Ist es egaler, wenn man sowieso nichts von ihm will?

Was ist mit weiblicher Loyalität? Okay, die gibt es nicht.