Damenriege

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Kappadokien: Kreuzritter, Feenkamine und 1001 Nacht

Das Gebiet, das als Kappadokien bezeichnet wird, umfasst heutzutage hauptsächlıch die Provinzen Nevşehir, Niğde, Aksaray, Kırşehir und Kayseri. Einer der bekanntesten Orte ist Göreme mit seinen aus dem weichen Tuff herausgehauenen Höhlenkirchen. Der Name "Kappadokien" stammt von dem altpersischen "Katpatuka" und bedeutet Land der schönen Pferde.

In der aktuellen Ausgabe der Schweizer Illustrierten ist eine interessante Leserreise ausgeschrieben; mit einem Sonderzug durch den Orient (Istanbul > Göreme > Mersin > Adana > Aleppo > Krak des Chevaliers > Hama > Palmyra > Damaskus > Bosra > Amman). Diese Reise folgt nicht nur den Spuren der Kreuzritter, sondern auch den Spuren von Marco Polo (Seidenstrasse -> Adana Altstadt).

Vor ein paar Jahren war ich mit meiner Familie zum ersten Mal in Göreme. Die ganze Region hat mich begeistert und beeindruckt. Wer gerne im Herbst bei angenehmen Temperaturen auf ca. 2'200 m. ü. M. wandert, der ist in der Region von Kappadokien genau richtig. Die unterirdischen Städte und Höhlenkirchen machen Freude an der Geschichte zum Erleben und Anfassen - am besten bequeme Wanderschuhe mitnehmen!

Daten:

  • 4. Jh. erste Bewohner und "Kirchenbauten"
  • ca. 1100 Yilanli-Kirche, Barbara-Kirche
  • ca. 1200 Çarikli-Kirche
  • 1923/24 Göreme wird von den letzten (Dauer-)Bewohner verlassen
  • 1957 Kirche "Johannes der Täufer" wurde entdeckt

Göreme gilt als das Zentrum Kappadokiens, der dort befindliche einzigartige Komplex aus Felsformationen wurde von der Unesco 1985 zum Weltkulturerbe ernannt.