Der Film «Unsere Ozeane» begeistert

Herrliche Unterwasserwelt.

Was für Bilder!
Was für eine Wucht!

Tanzende Fische, jagende Delfine, spielende Wale. Tausende von Lebewesen, bunt, witzig, tolpatschig, furchterregend, unscheinbar. Quallen, die ein Ballett vorführen und hunderte von Krebse, die wie gepanzerte Soldaten auf dem Meeresboden aufeinander losgehen.

Einfach gewaltig. Total schön!

Und dann - das musste ja kommen, eine ganze Stunde war schon vergangen und ich fragte mich, wann, wann kommen sie denn, diese Bilder, von denen ich mich seit Beginn des Filmes fürchtete: In Fangnetze elendlich verendete Tiere. Verstümmelte Fische, die noch lebend ins Wasser zurück geworfen werden. Schreckliche Bilder, die uns mit einer anderen Wirklichkeit konfrontieren.

Ich schliesse die Augen. Es ist fast nicht auszuhalten.

Diese Sequenz des beschämenden menschlichen Umgangs mit den Bewohnern der Ozeane dauert nur kurz. Aber lange genug, dass sich die Bilder tief in mein Gedächtnis einprägen.

Und trotzdem. Ich bin mit den Machern einverstanden. Man muss das zeigen, damit wir uns immer mehr bewusst werden, was wir im Begriffe sind zu verlieren.

Ich schliesse die Augen. Sie sind wieder da, die berauschenden Bilder der Meer und seiner Bewohner. Gut so!
 

www.unsere-ozeane.de

 

 

Kati Moser