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Der ganz normale Wahnsinn

Wie bringt Sandra C. Kids und Job unter einen Hut? Easy! Oder doch nicht?

Der Nach-Ferien-Blues

Nach den Null-Bock-auf-Eltern-Ferien mit ihren Kids geht’s für Sandra C. und ihre Familie wieder nach Hause. Die ersten Tage zurück in der Normalität gehören für die Familienbloggerin zu den schlimmsten im Jahr. 

Sagen wirs mal so: Echte Traumferien hätten anders ausgesehen. Damit, dass meine Kids mich ausschliesslich mit ihrer Anwesenheit beehrten, wenn sie Hunger hatten oder Geld brauchten, habe ich mich schnell abgefunden (nicht, dass es zu Hause jeweils gross anders wäre). Sie hielten sich an die abgemachten Zeiten und ich wusste immer ungefähr, wo sie mit wem waren. (Ausser dieses eine Mal, als ich meinen Sohn eine halbe Stunde lang suchte. Sorry, aber das ist nicht übertrieben, es sind schon Kinder spurlos aus Ferienresorts verschwunden! Wer kommt schon auf die Idee, bei 30 Grad und strahlendem Sonnenschein ins Hallenbad zu gehen!?!?!?)

Aber dass irgendjemand noch so ein Magen-Darm-Virus ins Hotel schleppte, hätte echt nicht sein müssen. Zum Glück erwischte es meinen Sohn erst gegen Ende der Ferien, denn hätte er in seinen offenen Koffer mit frisch gewaschenen Klamotten gekotzt, die er noch brauchte, hätte mir das die Ferien vermutlich endgültig versaut. (Es gab tausend Möglichkeiten in diesem Hotelzimmer, gopfridstutz! Wer kommt auf die Idee, in einen offenen Koffer zu kotzen!?!?!?!)

«Wäh! Ich will da nicht hin!»

Wie dem auch sei. Die Kotzerei ist vorbei, die Ferien auch. Kennt ihr dieses furchtbare Letzter-Abend-Gefühl? Man denkt an zu Hause, den leeren Kühlschrank, den Briefkasten voll mit unbezahlten Rechnungen, den übervollen Wäschekorb, das fette Plus auf der Waage und die tausend Dinge, die man erledigen muss. Wäh! Ich will da nicht hin!

Tja, und hier bin ich nun also doch. Die Realität hat mich wieder – und mit ihr der Magen-Darm-Virus, den mir mein Sohn netterweise noch schnell weitergegeben hat. Zwischen Schüttelfrost und Magenkrämpfen fülle ich die Waschmaschine und zahle Rechnungen. Und als es vorbei ist, stelle ich mich vor die Waage und triumphiere: «Ha! Dieses eine mal hast du mich nicht gekriegt nach den Ferien!»