Graz, Österreich

Erstes grosses Wiedersehen im ausgestorbenen Graz

Schon am Nachmittag sind wir im eigenartig menschenentleerten Graz angelangt. Die Wartezeit bis halb Acht hat sich in den bequemen Gartenstühlen der Altstadtkneipe gut mit Flüssignahrung füllen lassen.

Um halb Acht standen alle Teams (ausser den Spätzündern der «Opel Gang») pünktlich und bestens gelaunt in der Abendsonne vor dem Hotel Weizer, die vier Mädels von «Ich bin auch ein Auto» in ihren Matrosenuniformen umringt von einer Bande Männer. Alle haben sie unsere erste und längste Etappe ohne technische oder emotionale Schwierigkeiten überstanden. Nach einem grossen Willkommens-Halli-Galli, noch grösseren Wienerschnitzeln und einem Abstecker ins Studentenviertel ist der Tag mit einem Absacker an der Hotelbar zu Ende gegangen. Die 750 gefahrenen Kilometer haben für eine eingermassen vernünftige Bettzeit gesorgt.

Vergissmeinnicht-SMS

Gut die Hälfte von uns sind Singles. Mit zwei Jungs habe ich (einzeln) darüber diskutiert, ob und warum Männer keine «Oh ich vermisse Dich»-SMS verschicken und auch die entsprechenden Meldungen ihrer Partnerinnen tendenziell nicht beantworten. Man ist sich einig. Echte Männer machen so was (offenbar) nicht. Was aber nicht heisst dass sie kein Frauchenheimweh haben.