haus und herd

Haus und Herd

Vier Spitzenköche tauschen Küchenschürze gegen Tastatur.

Frequenzen in einem Restaurant

Blogger Beat Stofer weiss, dass die Auslastung in der Gastronomie von vielen Faktoren abhängig ist. Ausserdem lebt der Spitzenkoch in einem ganz anderen Takt als seine Mitmenschen. Das jedoch immer mit einem Lächeln auf den Lippen.
Koch Mann Stress Küche Langeweile
© Getty Images

Mal geht es in einem Restaurant ab, mal nicht. Damit müssen Gastronome wie Beat Stofer leben. 

In jedem Geschäft gibt es Zeiten, in denen mehr los ist und es gibt natürlich auch Zeiten in denen weniger los ist. Ich denke jedoch, dass die Gastronomie auch sonst sehr starken Schwankungen unterliegt. Aus diesem Grund müssen alle, die Chefs und natürlich alle Mitarbeiter, sehr flexibel und manchmal sogar mobil sein.

Es gibt viele Gründe, warum diese Schwankungen auftreten. Zum Beispiel wegen des Lieblingsthemas des Schweizers: des Wetters. Oder wegen Presseberichten, Todesfällen, Hochzeiten, Währungsschwankungen, runden Geburtstagen, Naturkatastrophen und so weiter.

Diese Umstände machen unsere Branche irgendwie schon sehr speziell. Wir leben in einem ganz anderen Takt als die meisten unserer Mitmenschen. Wir haben frei, wenn die viele andere arbeiten  - und natürlich umgekehrt. Ebenfalls sind unsere Betriebe nicht nach acht Stunden schon wieder geschlossen. Nein, wir öffnen um acht Uhr und halten durch bis Mitternacht. Das Telefon nehmen wir, im Gegensatz zu einer Gemeindeverwaltung, sieben Tage die Woche ab - dies ebenfalls bis spät in die Nacht. Was noch zu beachten ist: Alles das wird mit einem selbstverständlichen Lächeln bewerkstelligt.

Ich möchte in diesem Blog all unseren Mitarbeitern für die tolle Arbeit in der letzten, sehr arbeitsreichen Zeit danken. Im Wissen, dass wir nun bis Weihnachten so weiterfahren und erst danach die wohlverdienten Ferien geniessen dürfen.

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