Der «Tele»-Streaming-Tipp der Woche «Marseille» – Machtwechsel

Sie lieben Filme und Serien, wissen aber nicht, was Sie als Nächstes bei Netflix & Co. schauen sollen? Kein Problem: Die Zeitschrift «Tele» stellt hier jede Woche Sehenswertes vor. Heute die zweite Staffel der französischen Politserie «Marseille».
Marseille Netflix
© Netflix

Zukunft und Vergangenheit, Sohn und Vater: Benoît Magimel und Gérard Depardieu.

Robert Taro (Gérard Depardieu, 69) ist angezählt: Nach 20 Jahren als Bürgermeister von Marseille klappt er am Ende der 1. Staffel zusammen – Herzinfarkt. Zwar überlebt Taro, doch die Wiederwahl verliert er.

Neuer Maire wird sein unehelicher Sohn Lucas Barrès (Benoît Magimel, 43). Der machthungrige Emporkömmling will die Stadt umkrempeln und holt sich dazu die ultrarechte Jeanne Coste (Natacha Régnier, 43) mit ins Boot. Und ins Bett.

«Marseille» betört auch in Staffel 2 mit dramatischen Luftaufnahmen und einem packenden Plot. Der Mix aus politischen Machtspielchen und zwischenmenschlichen Abgründen ist nach wie vor ausgewogen. Einzig die Szenen aus dem Fanblock im Fussballstadion wirken arg gestellt. Und warum bloss heisst das Team Sporting Marseillais statt – wie richtig – Olympique Marseille?

Zu sehen auf Netflix.

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