Mein Leben und ich

Mein Leben und ich

Was haben Kinder und It-Bags gemeinsam? Sie gehören zum Leben einer Frau mit Stil.

Mama Monster!

Stylistin Alexandra Kruse erlebt regelmässig einsame Nächte in ihrem Himmelbett. Kein Wunder, kann die 33-Jährige dann nicht gut schlafen. Doch wenn sie nachts sogar Monster hört, die sie verscheuchen möchte, und damit ihr Söhnchen erschreckt, ist definitiv ein Raumduft mit Lavendel und Bachblüten nötig.
Alexandra Kruse Blog: Monster im Schlafzimmer
© Getty Images

Wenn Alexandra Kruse nicht schlafen kann, kommen ihre Ur-Ängste wieder zum Vorschein. Auch wenn sie nicht sicher weiss, ob es sich um Monster oder Lady Gaga in ihrer Wohnung handelt.

Es liegt in der Natur der Sache: Als Frau eines DJs verbringe ich die eine oder andere Nacht allein in unserem super-romantischen Himmelbett.

Jedenfalls sind es vielleicht die strapazierten Mutternerven, die Gewöhnung oder schlicht weil ich meinen Liebsten vermisse, dass ich in den Nächten, in denen er mit seinen musikalischen Beiträgen die Menge zum Tanzen bringt, irgendwie schlechter schlafe.

Ja, ich finde das selber auch ziemlich uncool, ich gebs ja zu. Man sollte sich doch freuen über so viel Platz, so viel Ruhe. Nicht so ich.

Neulich nachts hörte ich sogar jemanden im Flur draussen. Natürlich war da niemand, aber mein Hirn meldete mir Alarmstufe Rot. Der Fall war absolut klar. Ich malte mir sofort diverse Horrorszenarien aus. Sämtliche Schlagzeilen, die ich je über Einbrecher gelesen hatte, rasten durch meinen Kopf. Mir fiel Lady Gaga ein und die Horde Fans, die erst letztes Jahr plötzlich in ihrer persönlichen Garage standen. Von Lady Gaga zu Monstern war es nicht mehr weit.

Wahrscheinlich war es Lady Gaga persönlich, die plötzlich im Flur stand! Im Fleisch-Kleid, dem berühmten Bühnenoutfit. Ich schlich mich ins Kinderzimmer, nahm todesmutig den Anti-Monster-Spray. (Ich habe ihn natürlich für Kosmo gekauft, im Reformhaus Egli. Ein Raumduft mit Lavendel und Bachblüten drin.)

Grosszügig und vorsichtig auf Zehenspitzen gehend nebelte ich die ganze Bude ein. So lange, bis ein zerzaustes kleines Köpfchen schlaftrunken aus dem Bett schaute, seine hysterische Mutter im Nachthemd erblickte und ganz verzweifelt «Mama Monster, Monster weg!» schrie.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen von Herzen ein absolut Monster-freies und sehr glückliches neues Jahr!

Weitere Blogs von Alexandra Kruse finden Sie im SI-online-Dossier.