My awesome Life in Hollywood

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Neustart vor 30! Oder wie eine Rheintalerin nach Los Angeles kommt.

Ich friere hier auch, imfall!

Während hier in der Schweiz bereits die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen, scheint in Los Angeles nach wie vor die Sonne. Trotzdem beklagt sich unsere Bloggerin Jasmin Gruber über die Kälte.

Sie hat lauthals losgelacht. «Du frierst?», fragte mich eine meiner Freundinnen heute am Telefon. «Bei uns kommt der Schnee und ihr habt noch immer um die 20 Grad. Sei einfach ruhig!» Okay. Kann ich ja ein Stück weit verstehen. Tagsüber kann ich mich hier auch echt nicht beklagen. Doch sobald die Sonne untergeht, und das tut sie bereits vor 17 Uhr, ist fertig lustig. 

Wenn die Dunkelheit einbricht, fällt das Thermometer auf knapp zehn Grad. Ich weiss, bei euch ist es noch etwas kälter. Aber immerhin habt ihr isolierte Wohnungen! Jeder Bauarbeiter in der Schweiz würde den Kopf schütteln, wenn er mein Apartment sehen würde. Die Fenster kann man nicht mal als Fenster bezeichnen. Man muss sie auf- und zuschieben – wobei sie nie richtig zu sind. Wenn es kalt ist oder etwas windet, dann zieht es so dermassen rein, dass ich am liebsten einen Rollkragenpulli anziehen würde. Abgesehen davon, dass ich die schrecklich finde. 

Hollywood Blog Jasmin Gruber
© Jasmin Gruber

Die sogenannten Fenster kann Jasmin Gruber nie ganz schliessen. Durchzug-Alarm!

Schlottern vs. Sonnenbrille 

Gestern wollte ich bereits zum ersten Mal die Heizung anmachen. Wobei Heizung auch wieder die falsche Bezeichnung wäre. Wir haben so ein Gas-Öfeli, anders kann man das nicht nennen. Es befindet sich zwischen Stube und Badezimmer in der Wand. Bis die Wohnung warm ist, dauert es Stunden. Und wenn man dann mal eine angenehme Zimmertemperatur hat und das Ding ausmacht, ist es fünf Minuten später wieder kalt. 

Eisbaer Hollywood-Blog
© Jasmin Gruber

Das Gas-Öfeli soll die ganze Wohnung warm behalten. Tut es nicht wirklich.

Also hab ich das mal sein lassen und stattdessen dicke Wollsocken montiert, als ich ins Bett ging. Ich habe gefroren, richtig geschlottert. Es ist fast schon ein bisschen schizophren. Denn heute Morgen verliess ich meine Wohnung mit Jeans, T-Shirt und Sonnenbrille. Doch kaum wird es wieder dunkel, fängt das ganze Spiel von vorne an. 

Eisfigur im Supermarkt 

Im Dezember wird es noch kälter. Davon graut mir schon. Dann läuft das doofe Gas-Öfeli fast ununterbrochen (die Gas-Company liebt uns). Ja, bei euch ist der Winter zig Mal schlimmer. Aber wie gesagt, ihr könnt es euch wenigstens in den warmen vier Wänden gemütlich machen und müsst keine Angst haben, bei Plus-Temperaturen zu erfrieren. 

Was mir aber den Rest gibt, sind die Supermärkte. Ich weiss nicht, ob die vergessen haben, wie man die Klimaanlage abstellt. Anders kann ich mir nicht erklären, dass die – auch jetzt noch – zu jeder Tages- und Nachtzeit den ganzen Laden so runterkühlen, dass man Angst haben muss, als Eisfigur zu enden.

Hollywood Blog Jasmin Gruber
© Jasmin Gruber

Das sollen Fenster sein. Von Isolation keine Spur.