My awesome Life in Hollywood

My awesome Life in Hollywood

Neustart vor 30! Oder wie eine Rheintalerin nach Los Angeles kommt.

Bikini-Figur in drei Wochen, bitte!

Botox kann man sich schnell über den Mittag am Strand spritzen lassen, grüne Smoothies trinkt man hier wie Kaffee in der Schweiz und jeder, wirklich jeder geht ins Gym. Kaum eine Stadt ist dem Fitness- und Beauty-Wahn so verfallen wie Los Angeles. Jetzt hat sich auch unsere Bloggerin Jasmin Gruber infiziert.

Nein, ich habe meine Meinung betreffend Neujahrsvorsätzen nicht geändert. Neues Jahr, neues Ich? Totaler Blödsinn! Und doch habe ich mir vor wenigen Tagen vorgenommen, mehr Sport zu treiben. Wobei ich das Wort «mehr» getrost weglassen könnte.

Nach meinem letzten Blog über den ach so kalten Winter hier in Los Angeles habe ich realisiert, dass es auch hier ein Contra gibt. Während ihr in der Schweiz bis mindestens März friert, steigt das Thermometer hier bereits nächsten Monat auf über 25 Grad. Heisst konkret, ich habe nicht Monate Zeit, mir eine Bikini-Figur anzutrainieren!

Nun bin ich um eine Fitnessmatte, Hanteln und unzählige Apps reicher. «Bauchmuskeltraining», «5 Minuten Heimtraining», «100+ Fitness-Übungen» - bis man da die geeignete Applikation auf dem Handy hat, ist der Sommer schon vorbei. Anyways, ich versuche es mit der Fitness-Göttin Kayla Itsines. Millionen folgen der Australierin auf Instagram, schwitzen sich mit ihrem Workout fit und schlank.


Man kann jeweils zwischen Krafttraining, Ausdauertraining und Erholung auswählen und ob man die  Beine, Arme und Bauch oder den ganzen Körper trimmen möchte. Drei Mal pro Woche empfiehlt sie, zu trainieren. Jeweils eine gute halbe Stunde. Das sollte machbar sein!

28 Minuten und x Squats, Rumpfbeugen und Liegestützen später. Ich liege wie ein toter Fisch auf der Matte, winsle wie ein kleines Hündchen und der Schweiss tropft nur so von meiner Stirn. Ich fühle mich wie nach einem Marathon - auch wenn ich noch nie einen gerannt bin.

Aber ich bin motiviert! Drei Mal pro Woche? Pah! Vier Tage hintereinander ziehe ich mein Programm durch. Am fünften Tag jedoch kapituliere ich. Vor lauter Muskelkater komme ich kaum aus dem Bett, bei jedem Schritt spüre ich meine Muskeln in den Oberschenkeln und ich sitze nur, wenn wirklich nötig.

Wie sagt man so schön? Ohne Fleiss kein Preis. Ich habe ein Bild von Kayla Itsines an meinen überdimensional grossen, typischen Ami-Kühlschrank gehängt. Als kleine Motivation sozusagen. So, und jetzt muss ich weiter. Meine Fitnessmatte wartet.


Im Dossier: Alle Blogs von USA-Auswanderin Jasmin Gruber