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Olympia-Blog

SI-Sportredaktorin Sarah Meier berichtet laufend von den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang.

Die olympischen Roboter

Auch im Sport macht sich Technologie breit. Skifahrenden Robotern fehlt aber etwas ganz Besonderes, schreibt unsere Olympia-Bloggerin Sarah Meier.

Die Tribünen und Stadien hier sind ausser bei den Eissportarten oft halbleer. Vielleicht, weil sich die Südkoreaner mehr für Roboter-Athleten interessieren. In der Region Pyeongchang fand nämlich kürzlich die «Ski Robot Challenge» statt. Und siehe da: Auch die Maschinen sind nicht ganz unfehlbar. Auch ihnen macht die Kälte zu schaffen, wie diverse Stürze beweisen.

Auch sonst habe ich hier schon einige Roboter gesehen, die die verschiedensten Arbeiten erledigen: Einige verteilen in verschiedenen Sprachen sprechend Auskünfte, andere fahren ähnlich wie Robo-Staubsauger im Mediencenter herum – mit dem Unterschied, dass sie keinen Staubbeutel, sondern verschiedene Wasserflaschen herumtragen.

Sarah Meier Blog
© Schweizer Illustrierte

Wasserflaschen, serviert von einem Roboter: An der Olympiade in Pyeongchang gehören die Helferlein zum Alltagsbild.

Sie ersetzen das Servicepersonal. Es sind dann wiederum andere, die die Reinigungskräfte ersetzen. Diese habe ich jedoch noch nie im Einsatz gesehen, das sind wohl die olympischen Heinzelmännchen.

Sarah Meier Blog
© Schweizer Illustrierte

Roboter-Helfer aller Art ersetzen Service- und Reinigungskräfte.

Wenn die Maschinen mich bedienen, kann ich damit leben. Im Sport bin ich aber froh, darf ich auf den Pisten statt Hubo und FX-2 morgen wieder unseren Slalom- und Kombi-Assen zuschauen. Und ganz viele menschliche Emotionen erleben.

Olympia 2018 Michelle Gisin Wendy Holdener
© GettyImages

Echte Emotionen: Michelle Gisin und Wendy Holdener holen Gold und Silber in der Kombination.