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Olympia-Blog

SI-Sportredaktorin Sarah Meier berichtet laufend von den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang.

Skifahren auf Koreanisch

Ein Traumtag in Pyeongchang. Blauer Himmel und die Sonne so stark, dass man sich unter freiem Himmel sogar etwas verweilen konnte, ohne zu schlottern. Darum war nicht nur auf den Olympiapisten etwas los, sondern auch auf den öffentlichen hinter dem House of Switzerland in Yongpyong. 

Die Sesselbahnen und Gondeln sehen so aus wie in der Schweiz, aber sonst geht Skifahren hier ein bisschen anders. Hoch hinauf geht es nicht, die Abfahrten würden hier wohl keine Minute dauern, wenn die Hügel nicht so flach wären.

Zwei Dinge sind mir speziell aufgefallen: Hier säubern die Leute nach der Fahrt sorgfältig ihre Ski und Snowboards an einer speziellen Putz-Station mit Luftdruck-Reinigungs-Pistolen. 

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© ZVG

«Pützlete» Ski sind auf Südkoreas Pisten besonders wichtig. Dafür sorgt eine Reinigungsstation.

Und wenn die Koreaner danach zum Après-Ski ins «Gelände Pub» (ich frage mich, welches Übersetzungs-App hier wohl benützt wurde!) gehen, schliessen sie ihre Ski und Boards in speziellen Schliessfächern ein.

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© ZVG

Und weil die Ski so schön «pützlet» sind, werden sie vor dem Aprés-Ski fachmännisch verschlossen.

Ab jetzt achte ich mich auch ein bisschen mehr darauf, wo ich meinen Rucksack unbeobachtet stehen lasse.