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Olympia-Blog

SI-Sportredaktorin Sarah Meier berichtet laufend von den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang.

Eine überholte Olympiadisziplin?

SI-Reporterin Sarah Meier wirbelt bei Minustemperaturen durch Pyeongchang. Nach einer Woche trifft sie endlich, womit sie schon längst gerechnet hat: Olympia-Pin-Sammler. Warum hat das so lange gedauert?
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© ZVG

Nach einer Woche trifft SI-Reporterin Sarah Meier endlich auf die ersten Olympia-Pin-Sammler. 

Heute habe ich nach einer Woche zum ersten Mal angetroffen, was ich eigentlich täglich an jeder Ecke erwartet hatte: Olympia-Pin-Sammler. In meinen Erinnerungen aus Salt Lake, Turin und Vancouver wurde während der Spiele jeder zu einem Pin-Sammler mit olympiawürdigem Engagement. Zum Glück waren die Swiss Olympic Pins (nicht zu verwechseln mit dem speziellen Team-Pin) jeweils sehr beliebt und eine gefragte Tauschware.

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So sieht eine anständige Pin-Sammlung aus. Sind diese Zeiten vorbei?

Auf diesen Pin waren alle scharf

Meiner Trainerin und mir wurde in Salt Lake City sogar bis zu hundert Franken geboten für den Schweizer Team Pin. Davon bekommt jedes Teammitglied nur ein Stück und er ist offiziell nicht käuflich – natürlich auch bei uns nicht. Noch höher dotiert war dort übrigens der silberne «Simi-Ammann-Zaubermantel». Aber auch dieser hängt noch irgendwo in meinem Keller. Diese Andenken sind unbezahlbar.

Zurück in die Gegenwart: Hier scheint noch nicht wirklich das Pin-Fieber ausgebrochen zu sein. Vielleicht, weil die jungen Leute – nein, ich zähle mich da nicht mehr dazu – gar nicht mehr wissen, was Pins überhaupt sind und das «Pinnen» nur noch mit Motiven und Stickern auf Instagram in Verbindung bringen. Auch ich habe es bisher erst auf zwei Pins geschafft.

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Eiskunstlauf-(B)Pärchen-Pin aus Sotschi und das koreanische Heidi des House of Switzerland.

Für den SRF-Pin mit dem Maskottchen Soohorang bekam ich den Eiskunstlauf-(B)Pärchen-Pin aus Sotschi und umsonst das koreanische Heidi des House of Switzerland. Doch eine Akkreditierung ohne Pins um den Hals bringt auch einen Vorteil: Ich bin schneller durch die Security-Kontrolle, da ich sie nicht immer auch noch ausziehen und auf den Gepäckscanner legen muss.