Sale, pepe e pomodoro

Sale, pepe e pomodoro

Moderatorin Zoe Torinesi tauscht regelmässig Mikrofon gegen Kochlöffel.

10 Tipps für Nachhaltigkeit in der Küche

Dampfkochtöpfe, weniger Tiefkühlware und Fleisch sowie auf das richtige Energielabel achten: Foodbloggerin Zoe Torinesi liefert Tipps zum Energiesparen.
Zoe Torinesi Energie sparen Tipps Schweiz Blog Facebook
© ZVG.

Zoe Torinesi weiss, wo man Energie sparen kann.

Ein bewusster und nachhaltiger Umgang mit den Ressourcen von Mutter Erde - zum Glück ist das ein momentan omnipräsentes Thema. Schon als Kind konnte ich nicht verstehen, wenn Mitmenschen der Meinung waren, sie würden sich in Umweltfragen keine Mühe geben, da ihr kleines persönliches Engagement ja doch keinen Unterschied mache. Für mich ist genau das Gegenteil der Fall: Jedes noch so kleine Engagement macht eben einen Unterschied. Wenn nämlich an einem einzigen Tag schon nur fünf Millionen Menschen auf der Welt einen kleinen Einsatz zeigen, hat das definitiv einen Einfluss. Es gibt vieles, auf das man nur ein kleines bisschen achten muss, mit dem man auf lange Zeit aber Grosses erreichen kann und dabei auch noch Geld spart.

Hier meine 10 Tipps:

  1. Die Grösse der Pfanne sollte der Grösse der Kochplatte entsprechen.
     
  2. Dieser Tipp wurde uns bereits als Kind eingetrichtert: Wann immer möglich mit Deckel kochen! Wird nämlich die Pfanne nicht bedeckt, wird fast das Vierfache der eigentlich benötigten Energie verbraucht!
     
  3. Dampfkochtopf for President! Ihm kann das Wasser schlicht nicht gereicht werden, wenn es um Effizienz geht. Je nach Grösse und Art der Speise können bis zu 40 Prozent Energie und 50 Prozent Zeit eingespart werden.
     
  4. Induktionsherde sparen gegenüber einem Glaskeramikherd einen Viertel an Energie ein. Übrigens gibt es mittlerweile auch Induktionsbacköfen.
     
  5. Wahrscheinlich der wichtigste Tipp: Unbedingt auf das Energielabel achten! Gerätehersteller sind heute verpflichtet, die Energieeffizienz ihrer Geräte auszuweisen, Das ist extrem wichtig: denn ohne energieeffiziente Geräte kein nachhaltiges Haushalten. Auf der sogenannten Energieetikette findet sich eine Skala von A bis G. A (grün) ist die beste Klasse, G (rot) die schlechteste.
     
  6. Klappe zu! Wer die Backofentür einmal öffnet, verschwendet 20 Prozent der genutzten Energie. Wer mit Umluft backt, spart bis zu 15 Prozent Energie ein, weil bei Umluft die Temperatur jeweils etwa 30 Grad tiefer eingestellt werden kann, die Backzeit aber gleich bleibt. Zudem können mit Umluft mehrere Bleche aufs Mal gebacken werden.
     
  7. Möglichst wenig gefrorene Ware kaufen. Kühlhallen und das Einhalten der Kühlkette von Gefrierprodukten benötigt Energie. Wenn möglich also saisonal und frisch einkaufen.
     
  8. Wie ich von Hand spülen früher gehasst habe! Zum Glück ist es mit den heutigen Super-Geräten viel nachhaltiger, die Maschine die ganze Arbeit machen zu lassen. Es gibt zum Beispiel Spülmaschinen, die nur sechs Liter (!) Wasser pro Spülgang benötigen... Übrigens ist der Strom am Wochenende und nachts günstiger.
     
  9. Zu hoher Fleischkonsum ist eines unserer grossen Umweltprobleme. Um Tiere aufzuziehen, werden grundsätzlich viel mehr Ressourcen verbraucht als für pflanzliche Produkte. Der Methan-Ausstoss von Kühen und Schafen ist enorm und trägt zur globalen Erwärmung bei. Wer also wenige oder keine Tierprodukte konsumiert, tut unserer Umwelt viel Gutes.
     
  10. Foodwaste vermeiden! Vor dem Einkaufen eine Bestandsaufnahme des Kühlschranks machen, leckere Gerichte aus Resten zaubern, nicht mehr ganz fittes Gemüse und Früchte zu Smoothies verarbeiten und, und, und... Dieser «Foodwaste vermeiden»-Beitrag liefert nützliche Tipps, wie man Abfälle in der Küche drastisch vermindern kann. Weniger Foodwaste gleich bessere Energiebilanz...

Worauf achtet Ihr in der Küche? Ich bin auf Eure Energiespar-Tipps gespannt!

Im Dossier: Alle «Sale, pepe e pomodoro»-Beiträge von Zoe Torinesi