Sale, pepe e pomodoro

Sale, pepe e pomodoro

Moderatorin Zoe Torinesi tauscht regelmässig Mikrofon gegen Kochlöffel.

Die Foodtrends 2016

Welche Küche ist dieses Jahr gerade angesagt? Womit unterstützen wir unser Wohlbefinden am besten und worauf dürfen wir uns erst noch freuen? Foodbloggerin Zoe Torinesi hat ihre persönlichen Trends 2016 zusammengefasst.
Food Trends 2016 Blog Zoe Torinesi Cookinesi
© Getty Images

Seetang gilt als natürliches Anti-Aging-Mittel.

Schon seit Jahren geht der Trend in Richtung bewusstere, gesündere Ernährung. Auch 2016 verlangen die Menschen immer mehr Informationen darüber, woher ihr Essen kommt. Wie wurde es produziert? Wo wurde es produziert und wie viel Energie wurde verbraucht, bis es auf dem Teller landete?  

Folgend die meiner Meinung nach heissesten Foodtrens 2016!

Weniger im Abfall

Es war höchste Eisenbahn, dem Thema Foodwaste in unserer Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Ob im TV, in Printmedien, Blogs oder beim Detailhändler - überall wird der Umgang mit Essensabfällen diskutiert. Wenn man bedenkt, dass man mit weltweit verschwendeten Lebensmitteln jährlich drei Mal den Genfersee füllen könnte, läufts einem kalt den Rücken runter. Nose-to-tail Konzepte wie bei kuhteilen.ch, bei denen ein Tier erst geschlachtet wird, wenn all seine Teile komplett verkauft wurden, sind im Vormarsch.

Koreanische und philippinische Küche

Lag in den letzten Jahren die peruanische Küche total im Trend, sind es 2016 koreanische und philippinische Speisen, die die Menschen besonders faszinieren. Gerade Kimchi, fermentiertes Gemüse, das in Korea zum festen Speiseplan gehört, ist seit einer Weile der letzte Schrei. Nicht nur wegen seines Geschmacks, Kimchi ist auch vitaminreich.

Neue Art des Lieferservice

Pizzas aus dem Karton waren doch schon immer für die Katz! Was für eine Freude, dass besonders in urbanen Regionen immer mehr kreative Food-Deliverys auftauchen. «Qualitativ gute, schmackhafte und gesunde Gerichte direkt nach Hause» lautet das Credo, das längst nicht mehr nur in New York oder Los Angeles Erfolge feiert. In Zürich begeistern momentan Lieferservices wie Felfel, Martha’s Salad oder Aylafood. Mehr davon!

Uber, Amazon und Google steigen ins Foodgeschäft ein

Wusstet Ihr, dass Uber bereits Essen liefert und das oftmals «in nur zehn Minuten»? Momentan ist Paris die einzige europäische Stadt, die laut UberEats-Page diesen Service anbietet. Wie beim Taxiservice bestellt man per Telefon, Uber holt das Essen im Restaurant ab und bringt es dem Kunden - dieser kann jederzeit tracken, wo sich seine California Rolls gerade befinden. Auch Google und Amazon sind bereits ins Food-Delivery Geschäft eingestiegen. Wann es UberEats bei uns geben wird, steht noch in den Sternen.

Vernetzter Haushalt

Ein Kühlschrank, der weiss was in ihm steckt und der piepst, wenn die Milch aus ist? Ein intelligentes Tiefkühlfach, das per App von unterwegs so eingestellt werden kann, dass das Bier beim Start des Fussballmatchs um 18.00 Uhr die perfekte Temperatur erreicht hat? Jap, keine Zukunftsmusik, sondern heute bereits Realität. An der Swissbau im Januar hat Bauknecht seine neuen «Connectivity»-Geräte vorgestellt, die per Handy oder Tablet gesteuert,  Unterstützung im Haushalt bieten. Und das ist erst der Anfang.

Açaì und Seetang

Kale ist sowas von 2015, die neuen Superfoods heissen Açaì und Seetang!
Açaì sind kleine dunkle Beeren, die an der Kohlpalme im Amazonas wachsen und vor gesunden Nährstoffen nur so strotzen. Bei uns ist Açaì  in Pulverform oder als gefrorenes Mus erhältlich und man kann es zum Beispiel zu Smoothies oder Porridge-ähnlichem Frühstück verarbeiten.
Seetang ist - naja, Seetang eben. Die fischig riechenden grünen Fäden enthalten viele Mineralien, Spurenelemente und Vitamine und besonders viel Jod. Beide - Açaì sowie Seetang - gelten dank ihrem hohen Gehalt an Antioxidantien als natürliche Anti-Aging Mittel.

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