Sale, pepe e pomodoro

Sale, pepe e pomodoro

Moderatorin Zoe Torinesi tauscht regelmässig Mikrofon gegen Kochlöffel.

Schweizer Food aus Kleinstproduktion am «Heiligen Bimbam»

Foodbloggerin Zoe Torinesi war während vier Tagen auf einem der kreativsten Weihnachtsmärkte der Schweiz anzutreffen. Sie verkaufte ihre Schürzen - mit mässigem Erfolg - und entdeckte so allerlei Schönes für Weihnachten.

Als ich erzählte, dass ich meine Schürzen am «Heiligen Bimbam» in der Maag-Eventhall in Zürich verkaufen werde, meinten alle meine Freunde, ich mache einen Scherz. Mitnichten - einer der kreativsten Weihnachtsmärkte der Schweiz braucht schliesslich auch einen kreativen Namen, der Markt heisst tatsächlich so. Vom 15. bis zum 23. Dezember fand man aufgeteilt in zwei grosse Hallen von selber gemachtem Schmuck über Vintage-Designer-Handtaschen bis zum Chriesistei-Seckli in Bärli-Form so ziemlich alles, was unter den Weihnachtsbaum gelegt werden kann.

Was mich natürlich besonders gefreut hat, war wiedermal vor Augen geführt zu bekommen, wie viele Schweizer voller Herzblut Food und Getränke produzieren. Confis wurden wohl am meisten angeboten und zwar dem Trend entsprechend nicht nur süsse, sondern auch welche aus Tomaten und sonstigem Gemüse. Mein Lieblingsprodukt war das Granola, das zwar ziemlich ins Portemonnaie geht, aber hübsch verpackt ist und einfach genial schmeckt! 

Unsere Kochschürzen haben sich übrigens nicht so gut verkauft. Irgendwie wars wohl das falsche Publikum, denn online gehen sie gerade weg wie warme Weggli. Trotzdem waren die vier Tage schön - die Stimmung war weihnachtlich und ich konnte nebenbei fast alle Geschenke besorgen, die noch auf meiner Liste standen. Nur etwas habe ich am «Heiligen Bimbam» vermisst: richtig gutes Essen. Die Organisatoren sind nämlich dieselben, die das «Street Food Festival» veranstalten - drei oder vier Foodtrucks mit internationalen Leckereien wären das Tüpfelchen auf dem «i» gewesen.

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