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Sale, pepe e pomodoro

Moderatorin Zoe Torinesi tauscht regelmässig Mikrofon gegen Kochlöffel.

Randenbrot mit Knobli-Kräuteraufstrich

Ob als Suppenbeilage oder zu einem deftigen Zmorge – Randenbrot ist eine spannende Sache, sowohl geschmacklich als auch optisch. Die Farbe so hinzukriegen war aber gar nicht so einfach und hat einige Anläufe gebraucht. Mit diesem Rezept sollte es jetzt aber problemlos klappen. Nachmachen empfohlen!
Zoe Torinesi Blog Randenbrot
© Zoe Torinesi

Wenn die Zutaten im richtigen Verhältnis beigefügt wurden, wird das Randenbrot richtig schön pink.

Bei Foodbloggern klappt immer alles wie am Schnürchen, könnte man meinen – von wegen! Ganze sechs Anläufe hat es gebraucht, bis dieses Brot nicht nur lecker, sondern auch so richtig schön intensiv pink geworden ist. Das Geheimnis ist das richtige Verhältnis von Randenpüree, Saft und Mehl. Der Thymian verleiht dem Brot eine Extraportion Geschmack und passt super zu der erdigen Rande.

Das rote Fruchtfleisch des Knollengemüses steckt dazu noch voller wichtiger Vitamine und Nährstoffe. Für die schöne Farbe sorgt übrigens das in der Rande enthaltene Betanin, das in der Lebensmittelindustrie oft zum Einfärben anderer Nahrungsmittel benutzt wird. Aber genug Infos, jetzt wollt ihr das Ding sicher selber backen, deshalb auf zum Rezept!

Zutaten Brot:

  • 300 g Randenpüree, gekocht
  • 200 ml Randensaft
  • 250 g Weissmehl
  • 300 g Dinkelmehl
  • 1-2 EL Thymian (getrocknet)
  • 1 Päckli Trockenhefe
  • 1 TL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 1 EL Olivenöl
  • 50 g Walnüsse, grob gehackt

Zutaten Aufstrich:

  • 200 g Philadelphia
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 Handvoll Petersilie, gehackt

Zubereitung:

  1. Trockenhefe und Zucker im Randensaft verrühren.
  2. Das Randenpüree beifügen und vermischen.
  3. Salz, Olivenöl und Thymian beigeben.
  4. Mehl beifügen und von Hand kurz verkneten. Der Teig ist ziemlich klebrig, allenfalls nochmals etwas Mehl beigeben, aber nicht zu lange kneten!
  5. Die Walnüsse dazugeben und noch einmal kurz durchkneten.
  6. An einem warmen Ort mit einem feuchten Tuch abgedeckt für ungefähr 1.5 bis 2 Stunden gehen lassen.
  7. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  8. Teig rasch noch einmal durchkneten und zur Kugel formen oder in eine eingefettete, bemehlte Cakeform geben.
  9. Den Teig 30 Minuten backen. Die Brotunterseite sollte beim Draufklopfen hohl klingen.
  10. Zutaten für den Aufstrich vermischen und auf das ausgekühlte Brot streichen.

Mehr aus Zoe Torinesis Kulinarik-Welt finden Sie auch auf ihrer Website cookinesi.com. Im Dossier von SI online: Weitere «Sale, pepe e pomodoro»-Blogs.