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Sale, pepe e pomodoro

Moderatorin Zoe Torinesi tauscht regelmässig Mikrofon gegen Kochlöffel.

Süsse Weihnachtsleckereien

Die Festtage stehen vor der Tür und es ist höchste Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, was man seinen Liebsten servieren will. Foodbloggerin Zoe Torinesi hat gleich drei süsse Abschlüsse für Ihr Weihnachtsessen zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren. 

Auch ich kenne das Problem, obwohl ich mich berufsbedingt ja täglich mit Rezepten beschäftige: In irgendwelchen Hirnregionen sind unzählige Gerichte gespeichert, aber genau dann, wenn man eines hervorholen möchte, fällt einem das Richtige nicht ein. Deshalb hier einige süsse Versuchungen, die wunderbar zu den Festtagen passen und euch vielleicht als Inspiration für euer Festtagsmenü dienen.

Schokomousse mit Mandelaroma und Pistazien

Zoe Torinesi Schoggimousse
© zvg

Mit Schoggimousse kann man nicht viel falsch machen.

Leute wie mein Schwager, die Schokolade partout nicht ausstehen können (??!!) sind mir ein absolutes Rätsel. Von dieser Spezies gibt es aber zum Glück nur wenige. Deshalb kann man mit Schokoladenmousse bei Gästen nicht viel falsch machen. Wenn es dann noch mit Mandelaroma angereichert und weihnachtlich dekoriert wird, bildet es einen perfekten Abschluss des Festtagsmenus.

Zutaten

· 150g schwarze Schokolade
· 20g schwarze Schokolade, in nicht zu kleine Stückchen geraspelt
· 1 EL Zucker
· 2 Eier
· 330ml geschlagener Vollrahm
· 8 Tropfen Bittermandelaroma
· 1 Päckchen Rahmhalter
· 1 Handvoll geschälte & gehackte Pistazien

Zubereitung

150g Schokolade im Wasserbad schmelzen, gleichzeitig das Eigelb mit dem EL Zucker schaumig schlagen und das Eiweiss steif schlagen (Tipp: Mit einer Prise Salz geht es schneller & besser). Die 130ml Vollrahm ebenfalls steif schlagen. Die geschmolzene und nicht mehr allzu heisse Schokolade zum Eigelb geben, vermischen. Vorsichtig einige Tropfen Mandelaroma beifügen – für unseren Geschmack waren 8 Tropfen optimal, dies kann natürlich je nach Geschmack angepasst werden. Jetzt auch die Schokostückchen hinzu geben. Zum Schluss zuerst den Vollrahm, danach den Eischaum sorgfältig darunterziehen. Die restlichen 200ml Vollrahm mit dem Rahmhalter gut Steif schlagen und bestenfalls in einen Spritzsack abfüllen. Das noch flüssige Schokomousse in Gläschen oder Schälchen abfüllen, die steife Sahne darüber spritzen und mindestens 2 Std. kühlen. Vor dem Servieren die Pistazien darüber geben.

Weisses Schoko-Granatapfel Mousse

Zoe Torinesi weisses Schoggimousse
© zvg

Weisses Schoggimousse mit dem X-Faktor.

Wenn wir schon beim Schoko-Mousse sind, bleiben wir gleich dabei. Diese Variante ist weiss und bekommt durch etwas Granatapfelsaft den «X-Factor».

Zutaten

· 200ml geschlagener Vollrahm
· 130g weisse Schokolade
· 250g QimiQ, ungekühlt
· 30g Zucker
· 1 Granatapfel, die Kerne davon
· 1 Handvoll Pistazien (natürlich die ohne Salz), geschält und gehackt

Zubereitung

Die Schokolade langsam im Wasserbad schmelzen, danach das ungekühlte QimiQ glattrühren. Den Zucker und die nicht mehr allzu heisse Schokolade zum QimiQ geben, gut verrühren. 3/4 der Granatapfelkerne pürieren, durch ein Sieb streichen und zur Mischung geben. Die Creme in Gläschen oder Schälchen füllen und während mindestens vier Stunden oder über Nacht kühlen. Vor dem Servieren die Portionen mit einzelnen Granatapfelkernen und Pistazienkrümel garnieren.

Apfel-Zimt Cupcakes zum Verlieben

Diese Cupcakes sind so ziemlich das Beste, was es in der Welt der Mini-Kuchen gibt. Schön feucht dank den Apfelstückchen, der Zimtgeschmack verleiht so richtiges Weihnachtsfeeling und die Variante mit dem Sahne-Tannenbaum ist so cremig, dass man am liebsten den Kopf reinstecken möchte. Zubereitung inklusive Deko-Ideen gibt’s im Video.

Zwetschgen-Zimt Creme mit Kupferfaden-Deko

An den Festtagen darf Essen auch mal richtig kitschig daher kommen. Kupferfaden-Deko als Dessert-Topping ist da genau das Richtige, egal ob für aufs Silvester- oder Weihnachtsdessert. Ganz wichtig dabei ist, dass der Zucker die richtige Temperatur und Konsistenz hat. Viele Köche oder Blogger messen den Hitzegrad mit dem Thermometer, ich gehe da mehr nach Gefühl. Beim ersten Mal wird man etwas pröbeln müssen, danach geht’s locker von der Hand und man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Noch mehr Inspiration gibts auf meinem Foodblog «Cookinesi» in der Rubrik «Weihnachtsrezepte».

Im Dossier: Weitere Beiträge unserer Foodbloggerin Zoe Torinesi