Sale, pepe e pomodoro

Sale, pepe e pomodoro

Moderatorin Zoe Torinesi tauscht regelmässig Mikrofon gegen Kochlöffel.

Veganer Ruck-zuck-Snack

Sie ernähren sich vegan und wollen immer etwas für den kleinen Hunger zwischendurch griffbereit haben. Foodbloggerin Zoe Torinesi verrät ein Rezept für einen Müsliriegel, der sich nicht nur schnell zubereiten lässt, sondern der auch schmeckt.
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© Zoe Torinesi

En Guete!

Mein letzter Blog handelte von der veganen Testwoche, die gerade hinter mir lag. Sieben Tage lang komplett auf alles Tierische zu verzichten war viel einfacher, als ich gedacht hätte, und mir ist wiedermal aufgefallen, wie viele Speisen eigentlich vegan sind, ohne dass wir es bemerken. Die geliebten Avocado-Toasts zum Beispiel, Barilla-Spaghetti mit Tomatensauce (ohne Parmesan natürlich), Linsensuppe, Tomaten-Bruschetta und und und... Wie bereits letzte Woche erwähnt, war es für mich aber ein «Muss», immer einen veganen Snack griffbereit zu haben, um erstens vor Hunger nicht umzukommen und zweitens nicht der Versuchung zu erliegen, zu schummeln und doch ein Joghurt-Müsli zu kaufen, weil der Supermarkt nichts anderes hergab.

Folgend das Rezept für die veganen Granola-Bars (oder «unhip» gesagt Müsli Riegel), an denen ich fast täglich geknabbert habe. Sie sind fein, machen lange satt und sind dazu noch gesund. Zucker und Kokosbutter sind zwar schon auch ein bisschen drin, aber man muss ja nicht gleich die vollkommene Askese betreiben. Das tolle an diesem Rezept ist ausserdem, dass man eigentlich alle Zutaten durch andere ersetzen kann. Ich würde empfehlen, erst einmal einen Testlauf mit der halben Menge durchzuführen, weil jeder Ofen ein wenig anders ist und man die optimale Backdauer für sein Modell erst einmal herausfinden muss. Für die nicht-vegane Variante kann übrigens Honig und Butter verwendet werden.

Zutaten für vegane Granola-Bars

  • 140 Gramm Bio-Haferflocken
  • 3 Esslöffel Sesam
  • 3 Esslöffel Sonnenblumenkerne
  • 2 Esslöffel gehobelte Mandeln
  • gute 2 Esslöffel Kokosfett
  • 4 Esslöffel Agavendicksaft
  • 4 Esslöffel Ahornsirup
  • 1.5 Esslöffel Rohrzucker

Zubereitung

Haferflocken, Nüsse und Kerne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad 10 Minuten bräunen. Währenddessen zwei Mal die Masse umwälzen. Herausnehmen, in eine Schüssel geben. Gleichzeitig Kokosfett in einem Pfännchen schmelzen, Rohrzucker bei kleiner Hitze darin auflösen, Agavendicksaft und Ahornsirup hinzugeben, gut verrühren und mit der Haferflockenmasse gut vermengen. Die Masse in eine viereckige feuerfeste Form geben, sehr gut pressen, damit alles gut zusammenhält und gleichmässig verteilt ist. Bei 160 Grad während circa 20 Minuten backen. Danach die Masse komplett auskühlen lassen und erst danach in Riegel schneiden. Bemerkung: Nicht verzagen, wenn die Riegel beim Schneiden nicht perfekt werden, die Dinger bröckeln etwas, wenn man sie nicht mit Zucker und Honig betoniert. Schmecken tun sie aber immer gut.

Hier gibts noch mehr einfache vegane Rezepte.

Im Dossier: Alle «Sale, pepe e pomodoro»-Beiträge von Zoe Torinesi