Saturday Night Fever

Saturday Night Fever

Trends und Tücken im Nachtleben - scharf beobachtet von DJ TapTap.

Der kleine Kater-Ratgeber

Blogger Ray Douglas weiss, wie man ein Fest ohne Kater übersteht. Er verrät uns seine persönlichen Tipps und Tricks, wie man eine lange Partynacht ohne grossen Schaden bewältigt.

Ausgehen ist eine feine Sache, der Morgen danach ist manchmal weniger angenehm. Dank meiner jahrelangen Erfahrung habe ich einige Tipps und Tricks, um dem grossen schwarzen Kater gar nicht erst zu begegnen. Ein paar davon sind wohl nichts Neues, einige weniger bekannt. Lasst sie mich mit Euch teilen - denn wie wertvoll ist Wissen schon, wenn man es nicht weitergibt?

Altbekannt und doch oft ignoriert wird eine simple Grundregel - nicht durcheinander trinken! Wer fruchtige Shots mit Bier und Champagner bis hin zu Rum mischt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er sich Tags darauf wie von einem Panzer geküsst fühlt. Schliesslich isst man ja auch nicht schadlos Chips, Milkshakes, Burger und Gummibärchen durcheinander, oder? Ausser wenn man vielleicht ein Ami ist, okay. Aber lassen wir das. Zwei bis maximal drei verschiedene Sorten mit Schuss pro Abend sollten sich schadlos überstehen lassen.

Regel Nummer 2: Trinkt keinen billigen Mist! Wer seinem Körper Fusel zuführt, wird von ihm bestraft, was ich für ganz verständlich halte. Namen einschlägiger Marken nenne ich hier natürlich nicht. Gönnt Euch einen Drink weniger und nehmt dafür das gute Zeugs. Das schmeckt erst noch besser.

Nie schaden kanns auch, immer schön zu jedem Glas Wein oder Hochprozentigem ein Glas Wasser zu trinken. Angenehmer Nebeneffekt: Mehr Gänge Richtung Waschraum, auf denen sich oft angenehme Kontakte knüpfen lassen. Auf dem Weg, versteht sich, nicht auf dem Topf.

Wenns einen denn doch mal erwischt hat und man genau weiss, dass ob all dem Konsumierten ein Brummschädel droht: Alka-Seltzer! Und zwar vor dem Schlafengehen, mit viel Wasser. Oder, falls in Reichweite, und das ist nun ein echter Insider-Tipp: Rasol. Die Russen schwören darauf: Gekochtes Wasser mit flüssigen Überresten von eingelegten Gurken oder anderem Gemüse. Habe ich einmal nach einer harten Nacht probiert und war sechs Stunden später fitter als Roger Federers Turnschuhe.

So, damit ich nun keine eingeschrieben Briefe vom Blauen Kreuz kriege, noch ein letzter Rat. Wer den befolgt, kann alles Obige vergessen: Hört immer dann auf, wenns Euch noch gut geht, Ihr noch mehr als zehn Sekunden mit ausgestreckten Armen auf einem Bein stehen könnt und Eure Gesprächspartner noch alles beim ersten Mal klar verstehen, was Ihr sagt. Getreu dem Motto: Schau zu Dir und nicht zu tief ins Glas. Prost!

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