Saturday Night Fever

Saturday Night Fever

Trends und Tücken im Nachtleben - scharf beobachtet von DJ TapTap.

WM-Songs und solche, die es werden könnten

So sehr sich DJ Ray Douglas auch auf die WM in Brasilien freut: Die offiziellen Songs können dem Blogger gestohlen bleiben. Ausser vielleicht einer. Und der kommt ausgerechnet aus dem Aargau.
Mann Brasilien Musik WM-Songs
© Getty Images

Eine gute WM-Hymne? Die muss gemäss Blogger und DJ Ray Douglas erst noch geschrieben werden.

Es hat mich erfasst. Schon vor vielen Jahren, als Kind. Und ich wurde nie davon geheilt. Gerade jetzt steigt es in bisher unbekannte Höhe - das Fussball-Fieber. Das hat seinen Grund: Kommenden Sonntag reise ich nach Rio De Janeiro und kann es noch kaum glauben, dass ich einen Teil der WM in diesem fussballverrückten Land erleben werde. Doch auch die Leute und natürlich das lokale Nachtleben werden wohl nicht zu kurz kommen.

Zur Einstimmung auf das Fussballfest sollen auch immer die zahlreichen WM-Songs dienen. Leider sind die meisten - zumindest aus meiner Sicht - auch dieses Mal gründlich in die Hose gegangen. Beispielsweise «I Can See The World» von Marc Sway. Der ist ja ein sympathischer Typ, aber seine Musik war echt noch nie mein Ding. Sie hat irgendwie keinen Zupf - oder frei nach Oliver Kahn: keine Eier. Und klingt immer irgendwie kopiert. 

Apropos kopieren, darin ist Pitbull ja Profi. Dass dieses «We Are One» von ihm und Jennifer Lopez zum offziellen WM-Song erkoren wurde, kann ich mir eigentlich nur mit der Schwerhörigkeit der greisen FIFA-Funktionäre erklären. Dann wären da noch Ober-Asi Kay One mit dem talentfreien Patrick Miller und Melanie Müller, die singende Dschungelkönigin. Lord, have mercy on us...

Wie auch immer. Da so ein WM Song ja offenbar zwingend extrem trashig sein muss, hab ich mal wieder in den Untiefen von Youtube gewühlt. Um Schund mit entsprechendem Potenzial zu finden. Dabei bin ich auf etwas Tolles aus dem Aargau gestossen. Achtung Lachmuskeln, es gibt Arbeit!

Doch auch ein «Klassiker» aus den 90er-Jahren würde sich wunderbar als Hymne eignen. Man beachte die eleganen Bewegungen des Sängers.

 

Und zu guter Letzt noch ein völlig ernst gemeinter Vorschlag - der würde doch passen wie die Faust aufs Auge.

 

In diesem Sinne: Hopp Schwiz e Força Brasil!

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