Saturday Night Fever

Saturday Night Fever

Trends und Tücken im Nachtleben - scharf beobachtet von DJ TapTap.

Go Home!

Unsere Bloggerin Zoe Torinesi wachte am Morgen nach der Party mit einem Kater auf, weil ihre Freunde sie daran hinderten, um 23 Uhr nach Hause zu gehen. Manchmal wäre es eben doch besser, möglichst früh einen Abgang zu machen.

Es gibt Momente im Ausgang, da sollte man einfach abhauen. Sonst gehts einem nämlich wie mir: Wie ein Häufchen Elend sitze ich im Starbucks und nicke über dem PC fast ein. In mir sitzt jener, den ich gestern mit nach Hause genommen habe. Und jener, der leider heute morgen auch ungeschminkt neben mir aufgewacht ist: Hallo Kater.

Ein Mitarbeiter feierte Abschied. Da ist nix mit Verabschieden um 23 Uhr. Man hat keine Chance, echt. Die Sachen werden versteckt, somit ist durch den Hintereingang verduften keine Option. Man wird in Gespräche verwickelt, ein Glas findet den Weg in deine Hand und plötzlich ist das Zuhause ganz weit weg.

Wenn man das nächste Mal auf die Uhr guckt, ist da ein verschwommenes 2.00 Uhr zu sehen, verschwommen nicht nur, weil man sich gerade auf der Tanzfläche die Seele aus dem Leib tanzt und aus tiefster Brust «I Gotta Feeling» mitgrölt. Das erklärt auch die momentan nur noch zu 50 Prozent funktionierende Stimme.

Obs spassig war? Ja. Ob mans trotzdem bereut? Definitiv. Denn es geht weiter an der Mykonos-Party - und zweimal hintereinander feiern geht irgendwie nicht mehr. Aber absagen auch nicht. Ein Dilemma. Falls ich also am Montag richtig scheisse aussehen sollte, dann ists nicht meine schuld.

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