Saturday Night Fever

Saturday Night Fever

Trends und Tücken im Nachtleben - scharf beobachtet von DJ TapTap.

Unter diesen Phobien litten die Nachteulen 2014

Im Nachtleben lauern viele Gefahre: Der Handy-Akku ist fast leer, jemand taucht im selben Outfit auf oder nach dem Ausgang hat man plötzlich Lust auf einen Döner. Blogger Ramon Joss alias DJ Ray Douglas fasst die grössten Ängste der Clubbesucher zusammen.
Blogger Ramon Joss über Phobien 2014 Panik im Ausgang
© iStock

Weit verbreitete Furcht unter Clubbesucherinnen: Nur noch 20 Prozent Akku und die Nacht ist noch lang...

Schon wieder ist ein Jahr an uns vorbeigezogen. Die Zeit rast, die Welt entwickelt sich rasant, und der Grosstadt-Dschungel stellt die Frau und den Mann von heute vor immer neue Herausforderungen. Auch im Nightlife lauert die Gefahr hinter jeder Ecke - für DJs, Clubber und sonstige Nachteulen. So verwundert es nicht, dass Wissenschaftler kürzlich eine ganze Reihe an neuartigen Ängsten entdeckt haben, die in den letzten Jahren entstanden sein sollen. Hier sind sie nun, erstmals katalogisiert, alphabetisch geordnet und erklärt!

DÖNOPHOBIE:
Die Angst davor, bei einer Heisshunger-Attacke nach dem Ausgang etwas zu essen, das man bei klarem Verstand nie zu sich nehmen würde, und vor den Folgen für die Verdauung und die Figur. Auch als «Mac-Syndrom» bekannt.

DREIPLUSPHOBIE:
Beschreibt die Furcht davor, von einem grossen, blonden Geschäftsmann oder dessen Schergen angefragt zu werden, in einem schrecklich billig produzierten TV-Format mitzuwirken. Betraf bis vor Kurzem nur Frauen, mittlerweile sind aber auch einzelne Fälle von Männern mit dieser Phobie bekannt.

HAPPYPHOBIE 1:
Die Angst davor, den Flirtpartner aus dem Club tatsächlich zu mögen und/oder attraktiv zu finden. Ein schweizweit sehr verbreitetes Phänomen.

HAPPYPHOBIE 2:
Die wohl schlimmste Phobie, die zurzeit im Ausgang kursiert. Der DJ könnte plötzlich den Nummer-1-Hit von Pharrell spielen. Da ist die Panikattacke bereits vorprogrammiert.

IPHOBIE:
Wenn jemand Angst davor hat, dass im Ausgang der Saft vom Handy ausgeht. Insbesondere unter jungen Frauen verbreitet. In extremen Fällen schon ab Ladeständen von 92 Prozent festzustellen.

ORTHOGRAPHOBIE:
Die Furcht, im Ausgang von jemandem darauf hingewiesen zu werden, dass der eigene Tattoo-Schriftzug Schreibfehler enthält. Verbreitet sich zurzeit rasend schnell.

PRIUSPHOBIE:
Nachteulen fürchten sich davor, einen unfreundlichen Taxifahrer für die Heimfahrt zu erwischen. Besonders in Zürich und Umgebung.

TRAKTOPHOBIE:
Hierbei handelt es sich um eine Furcht, die besonders DJs betrifft. Meist diejenigen, die mit CDs oder USB-Stick auflegen und Panik davor haben, dass der nächste DJ mit einem Laptop spielen und beim Wechsel der Sound ausfallen könnte.

VIOROPHOBIE:
Die Angst vor übermässig vielen Facebook- oder WhatsApp-Einladungen für Partys.

ZARAPHOBIE:
Unter Frauen jeden Alters sehr weit verbreitet. Die Angst davor, dass eine andere Dame dasselbe Outfit tragen könnte.

In diesem Sinne wünsche ich allerseits eine furchtlose Weihnachtszeit und einen spassigen und entspannten Rutsch!

Weitere Nightlife-Blogs von Ramon Joss finden Sie im Dossier von SI online