Pauline Broccard

The Sound of Africa

SI-Volontärin Pauline Broccard arbeitet für drei Monate in Kenia beim Ringier-Nachrichtenportal Pulse Live. Sie schreibt über ihr neues Leben in Nairobi

Baby-Elefanten, Flohmarkt-Party und noch mehr tanzen

SI-Volontärin Pauline Broccard wird in den Clubs von Nairobi kreativ angebaggert, kommt nicht zum Chillen und erfüllt sich den Traum eines jeden Tierbaby-Fans: Babyelefanten streicheln!

Eigentlich hätte es ein etwas ruhiges Wochenende werden sollen. Es sah auch ganz danach aus. Nach der «Letzten-Freitag-des-Monats»-Office-Party, besuchte ich am Samstag mit zwei Arbeitskollegen «The David Sheldrick Wildlife Trust» im Nationalpark von Nairobi. Es ist ein Ort für junge Elefantenwaisen, die gerettet und aufgepäppelt werden, bis sie genug alt und stark sind, um alleine in der Natur zu überleben. Was gibts als Tierbaby-Begeisterte Besseres, als kleine Elefanten, die sich nähern und gestreichelt werden wollen? Wusstet ihr, dass sie haarig sind? Rau ja, aber haarig? Mein bisheriges Elefanten-Erlebnis beschränkte sich auf den Zirkus Knie und den Zoo Zürich.

Pauline Elephant
© zvg

Baby-Elefanten sind haarig! Bloggerin Pauline Broccard erfüllte sich einen Traum und besuchte einen Ort, an dem junge gerettete Elefanten aufgepäppelt werden.

Samstagabend hätte ich von der «Nairobi Restaurant Week» profitieren sollen. Doch der Plan änderte sich folgendermassen: Abend- und Eisessen im Einkaufszentrum, anschliessender spontaner Kinobesuch und aus dem einen Drink danach, wurde eine Live Hiphop Party, mit noch nie gehörten Anmachsprüchen. Der allerbeste: «Hi, I’m here to hit on you.» (Hi, ich bin hier, um dich anzubaggern). Meine Mitbewohnerin Anita traute ihren Ohren nicht und kriegte sich kaum ein. Ihre Antwort: «Danke für deine Ehrlichkeit.» Schliesslich wechselten wir wegen der nicht so gelungenen Hiphop-Party die Location, bei der ich erstmals auch wirklich schon Menschen kannte - aus bisherigen Barbecues und Dinner-Abenden.

Pauline Friends
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Freunde machen alles besser. Auch dumme Anmachsprüche auf einer schlechten Hip-Hop-Party.

Sonntag war dann endgültig der Chilltag angesagt - am Flohmarkt. In Zürich gibts am Flohmi Secondhand Kleidung, Möbel und sonstige Ware. Für ein Hüngerchen, kann man sich höchstens eine Bratwurst holen. Hier im «K1 Fleamarket» ist der kleine Flohmi von Bars, Restaurants und Spielecken umrundet und von Live Musik begleitet. Also egal wo ich in Nairobi hingehe, gibts ein Fest und es wird getanzt. Gechillt wird, glaube ich, erst wieder in Zürich...

Pauline Flomi
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Der «K1 Fleamarket» in Nairobi hat nichts mit den entspannten Flohmis in der Schweiz zu tun. Er gleicht eher einem Volksfest. 

Und damit ihr genauso viel Stimmung habt, wie wir hier in Nairobi, gibt es einen neuen Song auf der «The Sound of Africa»-Playlist: WizKid mit «Daddy Yo».