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Stadt - Berg einfach

Sarah suchte in Saas Fee den Kick. Und ist jetzt zurück in Zürich.

Action gegen Pechsträhne

Was tun, wenn man vom Pech verfolgt wird? Richtig, die Pechsträhne ignorieren und ihr mit guter Laune ein Schnippchen schlagen. Bloggerin Sarah Rüegger erklärt, wie das am besten geht.

Okay, seit den letzten zwei Wochenenden bin ich überzeugt, dass die Zeichen für diesen Sommer gar nicht so bescheiden stehen, wie ich dachte. Ich meine, eine Pechsträhne muss auch mal ein Ende haben oder? Und wenn nicht, kann man sich im Sommer ja einfach wunderbar ablenken und der üblen Karma-Schlampe, die irgendwo die Strippen zieht, ein Schnippchen schlagen und den ausgestreckten Mittelfinger präsentieren.

Gesagt, getan. Und zum Glück habe ich diese wunderbaren Freunde in meinem realen sozialen Netzwerk, die einfach wissen, wie man Spass hat und mir dadurch grad dauernd die grossartigsten Möglichkeiten zum Karma-Verarschen unterbreiten. Bereits vorletztes Wochenende bereiteten mir die super Leutchen des grossartigen Kleiderlabels nnim (www.nnim.ch - und ja, ich mach jetzt auch mal ein bisschen Werbung für meine Leute) eine wahre Sternschnuppe unter den Wochenendbeschäftigungen - und zwar mit dem jährlichen Traditions-Harassenlauf auf dem Simplon mitsamt Riesenfeuer mitten auf einer Blumenwiese, viel viel Liebe und Erinnerungslücken made in hell.

Für all jene, die bei Harassenlauf nur Seilbahn verstehen: Das ist ein Rennen, das normalerweise in Zweierteams bestritten wird. Pro Team gibts ein Harass Bier (jawohl - eine ganze!) und eine vorgegebene Strecke, die man dann damit hinter sich bringen muss. Wer überlebt und dann noch als Erster im Ziel ist, gewinnt! Also vorausgesetzt, alles ist ausgetrunken, selbstverständlich.

Nun, gewonnen haben ich und meine liebe Teampartnerin Valerie nicht, wir mussten aus gesundheitlichen Gründen sogar aufgeben. Nur hat das im Prinzip gar niemand so wirklich gemerkt und selbst wenn, wurde das bestimmt ganz schnell wieder vergessen. Und da ohnehin nur ein Team mit der Motivation zu Gewinnen an den Start gegangen ist, kann man ruhig mal sagen: Haben eh alle gewonnen. Höhö.

Und weil ich und meine Freunde sportliche Höchstleistungen mehr als schätzen, machten wir am letzten Wochenende gleich damit weiter. Meine liebste Valerie feierte Schnapszahl-Geburtstag am Thunersee, in der schönen Wakeboardschule in Gunten (Achtung, wieder Werbung: wakeboardschule.ch). Dooferweise lässt es sich mit einem verstauchten Daumen schlecht wakeboarden (danke, liebe Pechsträhne) - vor allem, wenn es wie in meinem Fall eine Premiere sein sollte -, weshalb ich passen musste. Trotzdem lernte ich etwas, und zwar, dass die Oberländer wissen, wie man Feste feiert. Und dass man dafür nicht viel mehr braucht als ein paar Bier, einen grossen Fast-Vollmond über einem der schönsten Seen der Schweiz und ein schönes nächtliches Bad mitten drin im See und im Mondlicht - bis es hell wird.

Somit auf der Checkliste abgehakt:

  • Harassenlauf (mitmachen ist alles): check!
  • Nachtschwimmen bei (Fast-)Vollmond im See, bis es hell wird: check!

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