1. Home
  2. Body & Health
  3. Health
  4. Baden: die häufigsten Fehler – so entspannt man

Entspannung für Profis

6 Fehler, die wir beim Baden oft begehen

Einfach abtauchen – was momentan auf vielen Wunschlisten steht, können wir uns ganz einfach selber erfüllen. Ein warmes Bad am Abend entspannt. Vor allem dann, wenn wir wissen, wie es richtig geht. Eine kleine Anleitung.

Badewanne auf einem Feld

Ein Bad im Kornfeld – muss nicht sein. Die eigenen vier Wände reichen, damit wir richtig entspannen können. 

Getty Images/fStop

Zu heiss oder zu kalt

Gerade wenn es draussen kalt ist, dreht man das warme Wasser gerne so richtig auf – meistens etwas zu sehr. Denn ist die Temperatur zu heiss, kann das den schützenden Fettfilm unserer Haut beschädigen und sie damit austrocknen. Zu kalt darf es hingegen auch nicht sein, weil sich dadurch Gefässe verengen. Wir lernen also: Der gute alte Mittelweg ist auch beim Baden nicht verkehrt. Am besten badet man in lauwarmem Wasser, das heisst bei 32 bis 35 Grad.

Husch, husch

Baden soll entspannen. Dann geniesst es auch! Wer dabei weiterhin an die Arbeit denkt oder auf dem Smartphone rumdrückt, ist zwar hinterher sauber, aber immer noch gestresst. Und das wollen wir nicht. Deshalb: Zündet ein paar Kerzen an, schaltet Musik ein oder legt euch ein gutes Buch parat. Aber Vorsicht: Fünfzehn Minuten sollten reichen, weil sonst die Haut leidet. Das bedeutet aber nicht, dass man nicht nochmals abtauchen kann. Am besten ruht man sich nämlich nach dem Baden aus und geht dann ins Bett – wetten ihr schlaft gleich ein? Wers nicht glaubt: Weiterlesen!

Mehr für dich

Eine Frage des Timings

Laut einer US-Studie der Cockrell School of Engineering besteht ein Zusammenhang zwischen abendlichem Baden und einer längeren Schlafphase. Der Grund: Warmes Wasser senkt die Körperkerntemperatur, was uns normalerweise müde macht. Um diesen Effekt voll ausnutzen zu können, raten die Forscher, sich nach dem Bad 90 Minuten auszuruhen und dann ins Bett zu gehen.

Der richtige Zusatz

Ihr schmeisst einfach ins Wasser, was gerade auf dem Badewannenrand steht? Halt! Die richtigen Zusätze fördern das Wohnbefinden. Und durch die Wärme und die leichte Quellung der Haut können diese ihre Wirkung besser entfalten. Tipp 1: Ätherischen Ölen sollte man immer mit etwas Milch beimischen – so kann sich das Öl im Wasser verteilen. Tipp 2: Schaut vor dem Bad in euren Küchenschrank. Aus Kaffeepulver und Salz lassen sich ganz einfach selber Peelings herstellen.  

Grande Finale

Zugegeben, im Film sieht sowas immer toll aus: Dort entsteigen die Diven dem Schaumbad und kuscheln sich in weiche Badetücher. Aber wir wollen keine Schaumrückstände. Sie trocknen unsere Haut aus. Und gerade wenn sie besonders empfindlich ist, sind Irritationen vorprogrammiert. Also machen wir es wie die Normalos und duschen uns am Schluss gründlich ab.

Tupfen, nicht rubbeln

Auch hier heisst es wieder: Lasst euch Zeit! Wer hektisch den ganzen Körper abrubbelt, tut sich nämlich nichts Gutes. Die aufgeweichte Haut braucht unsere Zuneigung und das geht am besten, wenn man sie behutsam mit dem Tuch abtupft. Wer möchte, lässt das Tuch ganz weg und versucht die Methode «Lufttrocknen» – das geht auch bei einer Runde Nacktwalking durch Stube und Küche. Danach einen letzten Stopp im Badezimmer einlegen und sich von Kopf bis Fuss mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion eincremen.

Von lm am 12.11.2020
Mehr für dich