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Stilles Örtchen mit tückischen Fallen

7 Fehler, die wir auf dem WC vermeiden sollten

Jeden Tag gehen wir ca. vier bis acht Mal auf die Toilette. Man könnte meinen, dass wir deshalb schon WC-Profis sind. Dennoch lauern auf dem Klo ungeahnte Hürden auf uns. Zeit, sich damit zu beschäftigen.

Elevated view, Lake Sils, Graubunden Canton, Switzerland

«The place where shit happens». 

Getty Images

Ist es nicht irgendwie verrückt, dass Mamis und Papis stolz sind, wenn ihr Kind das erste Mal alleine auf Toilette geht? Doch offenbar ist der Klo-Gang wahre Kunst. Auch wenn wir kleine und grosse Geschäfte täglich gewöhnt sind, ist es für unsere Gesundheit wichtig, die Ausführung richtig zu handhaben. Diese Fehler solltet ihr auf dem stillen Örtchen vermeiden:

1. Es gilt Einbahn!

«Mol füre, mol hindere, mol links, mol rächts» – auf der Festbank ja, auf der Toilette nicht. Das Wischen sollte uns sauber halten und deshalb ist es wichtig, nur in eine Richtung zu wischen – und zwar von vorne nach hinten. Besonders bei Frauen kann es verheerende Folgen haben, wenn Bakterien und Fäkalien in die Vulva geraten. 

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2. Position einnehmen 

Kennt ihr die Schilder in öffentlichen WC-Kabinen, wo aufgezeigt wird, dass man sich nicht mit den Füssen auf die Klobrille hocken darf? Diese Hinweise sollen uns nicht zum Schmunzeln bringen, sondern haben einen sinnvollen Hintergedanken. Die beste Position für den Stuhlgang ist, wie schon bei unseren Vorfahren, die tiefe Hocke. Dadurch ist der Darm nicht geknickt und die Beckenmuskulatur kann sich besser entspannen. Ein kleiner Fusshocker vor dem WC erzielt ebenfalls diesen Effekt.

3. Sparfüchse nicht erwünscht

Es schadet grundsätzlich nie ein paar Rappen zu sparen. Doch beim Toilettenpapier lohnt sich die Investition. Reste des Papiers in der Intimzone können schädlich sein und zu Reizungen und Infektionen führen.

4. Sicherheits-Pipi

«Ich goh no schnell uf s WC», heisst es oft, bevor man das Haus verlässt, auch wenn man gar keinen Drang zum Wasserlassen hat. Das ist nicht unbedingt eine gute Idee. Die Blase könnte sich daran gewöhnen und schwacher werden. Folglich müssen wir dann tatsächlich mehr auf die Toilette.

5. Bevor es in die Hose geht

Wie wir gerade eben erklärt haben, ist zu früh Pipi-machen nicht ideal. Zu spät auf die Toilette gehen ist aber auch nicht sehr gesund. Die Lösung ist daher simpel: Sobald man das Gefühl hat, die Blase ist voll, wird blank gezogen.

6. Stay hydrated! (aber nicht zu fest) 

Grundsätzlich gilt: 1.5-2.5 Liter Wasser pro Tag trinken. Die meisten halten sich daran. Doch es gibt auch durstige Spezialist*innen, die grössere Mengen trinken und sich somit einen Gefallen machen wollen. Jedoch kann das sehr belastend für die Blase sein und allenfalls sogar zu Schäden führen. 

7. Der richtige Ort für das Papier 

Weder der Badewannenrand noch die Ablage der Waschmaschine sind geeignete Lagerorte für das Papier. Es sollte stets in der sauberen Packung aufbewahrt werden, damit es nicht mit Keimen in Berührung kommt. Zudem sollte das WC-Papier so aufgehängt werden, dass es von vorne abgerissen werden kann – auch um unnötigen Kontakt mit Schmutz zu vermeiden.

Von Anja Schäublin am 12. Juli 2022 - 16:00 Uhr
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