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Kurven fahren im Wallis

Die besten Radfahrer treffen sich dieses Jahr im September im Wallis zu den UCI-Strassen-Weltmeisterschaften. Mit einem Spezialangebot können sich auch Amateure auf den Strecken messen.

Photographer: David Carlier, www.davidcarlierphotography.com

Am Sanetschpass: Rauf braucht es Puste, die Rast auf dem Pass und die Abfahrt sind die Belohnung.

© davidcarlierphotography.com

Steve Morabito ist ein Bergfloh. Der Radrennfahrer hat seine Karriere zwar 2019 mit der Lombardei-Rundfahrt beendet, aber in seiner Heimat Wallis ist er immer noch häufig unterwegs. Kein Wunder: Hier findet er die Strecken, die ihm liegen und die er liebt. Klar, dass er auch schon die Strecke der diesjährigen UCI-Strassen-Weltmeis­terschaften Aigle–Martigny vom 20. bis 27. September abgefahren hat. Das steile Stück von Martigny aus durch die Weinberge und durch die Dörfer Les Rappes und La Fontaine ist der Höhe­punkt der Strecke und wird die Spreu vom Weizen trennen. Der vier Kilometer lange Aufstieg zur Petite Forclaz – mit über 400 Höhenmetern und einer durchschnittlichen Steigung von 11 Prozent, an einigen Stellen sind es gar mehr als 14 Prozent – stellt eine enorme Herausfor­derung dar. Mit einem Spezialangebot (siehe Kasten) können sich aber auch Radsportfans wie Weltmeister fühlen.

Auf & davon Wallis

Wo auch immer man einkehrt: Geniessen gehört im Wallis dazu!

HO
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Markierte Velorouten, grandiose Alpenpässe und Aufstiege entlang der Täler gibts im ganzen Wallis. Die Fahrt geht je nach Wunsch durch Weinreben, Täler und Schluchten oder auf Pano­ramastrassen über imposante Pässe bis hinauf zu Staumauern. Die zehntägige Wallis-Velotour führt von Sion ins Oberwallis, danach durch das Rhonetal hinunter bis nach Le Bouveret am Genfersee und zurück nach Sion. Die Tour kann als Ganzes oder etappenweise in Angriff genommen werden. Oder aber man entscheidet sich für die Staudamm-Trophy und entdeckt beispielsweise den Mattmark-Staudamm: Von Visp aus geht es zunächst durch das Saastal hinauf bis nach Saas-Grund. Danach kommt der zweite Teil des Aufstiegs, der entlang der imposanten Bauten bis auf 2197 Meter Höhe führt. Hier, am Rand des Allalingletschers, umgeben von mehreren Viertausendern, geniesst man den Lohn für die Leistung, die man erbracht hat!

Martigny, le 23 septembre 2019, Steve Morabito sur le parcours du championnat du monde de cyclisme © sedrik nemeth diverse Bylines...

Steve Morabito über Martigny, auf der Strecke der UCI-Strassen-Weltmeisterschaften vom September.

Sedrik Nemeth

Wer mit gebotener Distanz trotzdem im Team und mit Freunden Velo fahren will, tritt dem Club Valais-Wallis der App Strava bei. Auch das beliebte Cyclosportive des Vins du ­Valais findet dieses Jahr als Strava-Challenge statt. Zwischen dem 18. Juli und dem 1. August sind drei Routen ausgeschildert (St-Léonard–Combe de Voos–Lens, Salgesch–Varen und Leuk–Erschmatt). Wer sich wirklich fordern will, nimmt am 8. August am «weltweit här­testen Tagesrennen» der Tour des Stations teil, die von Le Châble, Ovronnaz, Anzère, Crans-­Montana, Vercorin, Thyon, Nendaz nach Verbier führt (www.tourdesstations.ch, Marmotte Granfondo Series).

Weltmeister

Wie die Champions: Übernachtungen mit Frühstück, Roadbook mit GPS-Daten, Hotline. Optional: Miete eines Strassenvelos. Vier Tagesetappen mit Petite Forclaz, Col de la Croix de Cœur, Sanetschpass, Emosson-Staumauer ab CHF 242.– p. P.; vom 20. Juni bis 18. Oktober 2020.
www.wallis.ch/rad-wm
Alles zu den UCI-Weltmeister­schaften Aigle–Martigny: 
www.aigle-martigny2020.ch

Walliser Weinweg

Wers gemütlich mag, plant eine Tour durch die Weinberge zwischen Martigny–Sion und Sion–Leuk. Auf der Website www.wallis.ch/velo-angebote kann auch ein Plan mit den schönsten Velorouten runtergeladen werden.

Ferien in der Schweiz

Die Serie #auf&davon ist ein Reise-Extra von Redaktion & Verlag der Schweizer Illustrierten zusammen mit Destinationen und Reiseveranstaltern.

Von MR am 17.07.2020
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