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Wallis: Wer braucht da Meer?

Ein Glas Petite Arvine, ein Walliser Teller – das geht zu jeder Tages- und Nachtzeit. Und katapultiert einen mit sofortiger Wirkung in Ferienstimmung. Das ist südliches Savoir-vivre, nur wenige Stunden von zu Hause entfernt.

auf und davon Wallis

Die Trockensteinmauern prägen die Landschaft und halten die Terrassen zum Anbau der Reben.

David Carlier

Die Sonne scheint im Wallis an 300 Tagen pro Jahr. Das freut nicht nur die Menschen, das ist auch ein Garten Eden für Wein, Aprikosen, Obst und Gemüse. Das grösste Weinbaugebiet der Schweiz ist Heimat von 50 verschiedenen Rebsorten. Sie alle entfalten sich dank der Walliser Sonne und der komplexen Bodenbeschaffenheit aus Granit, Kalk und Moränen hervorragend. Oft wachsen sie auf Terrassen, die von Trockensteinmauern gehalten werden: Insgesamt 3000 Kilometer dieser uralten Mauern wurden von Hand erbaut – ohne ein Gramm Zement! Die Reben wachsen auf Höhen von 400 bis 1100 Metern über Meer. Neu sind hier angebaute Weine zertifiziert mit der «Marke Wallis»: Das Label zeichnet den ambitionierten Weinbau aus, der auf biologischem Anbau und respektvoller Produk­tion gegenüber Mensch und Kulturgut basiert. Es gewährleistet ausserdem, dass der ­gesamte Prozess von der Rebe bis in die Flasche im Wallis stattfindet.

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Die Wanderwege durch die Weinberge eignen sich für längere Wanderungen, aber auch für Spaziergänge.

David Carlier
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Das Wallis ist aber auch die Heimat der Aprikosen – 95 Prozent der Schweizer Ernte stammen von hier. 70 Sorten werden angebaut, sodass das Angebot von Früh- bis Spätsommer reicht. Entlang der Rhone reifen aber auch Spargeln, Erdbeeren, Himbeeren sowie Äpfel und die bekannten Williamsbirnen.

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Der Besuch im Weinkeller darf nicht fehlen. Immer mehr gibt es autochthone Sorten zu degustieren.

David Carlier

Acht Walliser Produkte stehen auf der Liste der Schweizer AOP-Produkte und IGP-Spezialitäten und machen das Wallis damit zum Schweizer Meister dieser Zertifizierungen, die regionale und ursprüngliche Produkte auszeichnen. Das Walliser Raclette AOP ist das wohl bekannteste dieser Spezialitäten. Das mit Kräutern durchsetzte Gras der Alpweiden ist Grundlage dieses – je nach Region und Tal – milden oder «chüschti­gen» Käses. Auch das Roggenbrot AOP ist eine bekannte Spezialität, die unbedingt und immer zu dem serviert wird, was das regionale Lebensgefühl ausmacht: der Walliser Teller mit Trocken­fleisch, Speck und Rohschinken, alle mit der Auszeichnung IGP.

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Augen schliessen, reinbeissen, Ferien fühlen: ­Aprikosen sind die Sommer­früchte.

Sedrik Nemeth

Die Qualität der Produkte inspiriert auch Top-Chefs. GaultMillau vergibt zwischen Vouvry und Obergesteln insgesamt 1025 Punkte an 72 Restaurants. Es liegt in der Walliser DNA, dass von höchster Qualität ist, was auf den Tisch kommt (www.wallis.ch/kulinarik). Deshalb lohnt es sich auch, während Wanderungen in den Alphütten am Weg einzukehren oder in einem der Restaurants, die das Label «Walliser Köstlichkeiten» tragen.

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Die «Marke Wallis» ­zeichnet einheimische ­Produkte aus, die von höchster Qualität sind. 

ZVG

Offene Weinkeller mit Sonderangebot

Tage der offenen Weinkeller: 28. bis 30. August 2020. Besonders attraktiv dieses Jahr: Beim Kauf von mindestens zwei Kartons (= zwölf Flaschen) während dieser dreier Tage erhält man ­einen kostenlosen Tagesskipass für die Wintersaison 2020/21.
www.offene-weinkeller-wallis.ch

Weinweg von Martigny nach Leuk. Vier Tage mitten durch die Weinberge wandern und in Guérites einkehren! Drei Übernachtungen, Frühstück, Gepäcktransfer, Reiseunterlagen, Genusspaket. Ab CHF 559.– p. P.
www.wallis.ch/weinwegzufuss

Genussmarathon: am 17. Oktober 2020 sportlich durch die Weinberge mit kuli­narischen Zwischenhalts. ­Voranmeldung nötig.
www.genuss-marathon.ch

Ferien in der Schweiz

Die Serie #auf&davon ist ein Reise-Extra von Redaktion & Verlag der Schweizer Illustrierten zusammen mit Destinationen und Reiseveranstaltern.

Von MR am 10.07.2020
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