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Freude, Glück und Nervosität

Das erwartet euch in den ersten Tagen mit eurem Baby

Annina Frey entzückt ihre Fangemeinde gerade mit Bildern von ihren ersten Tagen als Neo-Mama. Wir verraten euch, was für Gefühle und Herausforderungen sie und andere frischgebackene Eltern in der Startzeit zu Hause erwartet.

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Annina Frey ist Anfang Dezember zum ersten Mal Mutter geworden.

Michael Rohner

Wir freuen uns gerade mit Moderatorin und DJane Annina Frey, 38, über ihr Babyglück – und mit uns ihre Fangemeinde auf Social Media, die Anteilnahme ist riesig, das Glück scheint förmlich überzuschwappen, wenn sie sich zum Beispiel über ihrem ersten Spaziergang mit dem Baby schreibt. Wir vom Family-Team erinnern uns an unsere eigene Startzeit mit unseren Erstgeborenen und erzählen euch, was Annina und euch in den ersten Tagen daheim so alles erwartet.

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Annina Frey teilt ihr Babyglück auf Social Media mit ihrer Fangemeinde.

Instagram/anninafrey
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Macht euch gefasst auf folgende Gefühle und Situationen

  • Die ganz grossen Glücksgefühle «Schau, es gähnt!», «Hach, wie es das Gesichtchen süss verzieht», «Hat es gerade gelächelt?»: Auch wenn es natürlich nur ein unbewusstes Engelslächeln ist – frischgebackene Eltern freuen sich über jeden Furz – und das ganz wörtlich – ihres Babys als wär Weihnachten und Ostern zusammen. Natürlich zu Recht!
  • Die ganz grossen Tränenströme Vielleicht laufen euch die Tränen schon beim Verlassen des Spitals über die Wangen, vielleicht dann zu Hause, wenn ihr das kleine Bündel zum ersten Mal in seinem Bettchen schlafen seht – sicher ist: Auch euch wird euer Baby zum Weinen bringen. Vor Rührung, vor Sorge, vor purem Glück.
  • Die ganz grossen Sorgen Sie sind ab Sekunde eins da. Und werden besonders gross, nachdem ihr mit 30 Stundenkilometern heimgefahren seid, immer nervös nach hinten schauend, ob kein Auto zu nahe auffährt. Dann zum ersten Mal als Eltern zu Hause, ganz auf sich gestellt seid. Anders als in der Klinik ist es hier mucksmäuschenstill. Aber zum Glück seid ihr zu zweit. Noch.
  • Der erste Moment allein mit dem Kind Irgendwann seid ihr ohne euren Partner oder eure Partnerin ganz allein mit dem Baby. Und fragt euch, wenn es weint: «Was mache ich bloss?» Und wenn es nicht weint: «Warum ist es so ruhig?» Und ihr kontrolliert alle paar Minuten: «Atmet es noch?»
  • Das noch etwas unsichere Wickeln Anfangs sind die Hände vielleicht etwas zittrig, wenn ihr euer Baby frisch macht, das Kleine wirkt ja noch so zerbrechlich! Aber ihr gewöhnt euch schnell daran – anfangs macht ihr ja nicht viel mehr als wickeln, füttern, kuscheln. Und dass selbst das Grosi, das euch und alle Geschwister unversehrt grossgezogen hat, die Windel verkehrt herum am Kind anbringt, tröstet euch zusätzlich. 
  • Die Waschmanie Ein Tropfen Milch auf Babys Body? Den müssen wir sofort waschen! Noch besser ziehen wir es gleich von Kopf bis Fuss frisch an, damit es ja nicht mit irgendwelchem Schmutz in Berührung kommt.
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Die erste Zeit mit Baby waschen wir sehr oft – auf dass der kleine Schatz bloss nicht mit irgendwelchem Schmutz in Berührung kommt. Praktisch: Das Geräusch von Waschmaschine und Tumbler lässt Babys schön schlummern.

Getty Images/Radius Images
  • Zum ersten Mal draussen an der frischen Luft Auch auf dem ersten Spaziergang plagen uns ein paar Fragen: Hat das Kind genug warm? Aber nicht zu warm? Hoffentlich stolpere ich nicht, falle hin, und der Wagen mit dem Baby fährt ohne mich weiter!
  • Das erste Mal Einkaufen Hält der Einkaufswagenaufsatz für Maxi Cosis auch unserem Maxi Cosi stand? Ist es im Laden nicht zu kühl? Und sollen wir jetzt doch noch so ein Badethermometer und einen Feuchttucherwärmer kaufen?
  • Die ersten Gäste kommen zu euch nach Hause Erst jetzt merkt ihr, wie unordentlich die Wohnung ist, und dass ihr gar nix zum Kaffee da habt! Aber der Besuch hat selber Kuchen mitgebracht, und ihr ertappt euch dabei, wie ihr euren eigenen Arm krault, weil da gerade mal kein Baby liegt: Die Grosseltern halten ihr Enkelchen glückselig in den Armen, und alles ist schön.
  • Die grosse Anteilnahme Wildfremde Leute wünschen euch unterwegs alles Gute, der Kinderarzt und die Mütter-und-Väter-Beraterin machen euch Mut, Bekannte, die ihr seit Monaten nicht gehört habt, schreiben Gratulationen. Jeden Tag freuen sich andere mit euch!
  • Zum ersten Mal als Eltern in der Stammbeiz Wo stellen wir den Maxi Cosi hin? Auf den Tisch, auf den Boden, auf einen Stuhl? Ist der nicht zu wackelig? Und dann die Menü-Auswahl: Was darf die stillende Mama alles essen? 
  • Zum ersten Mal mit dem Baby und der besten Freundin oder dem besten Freund im Lieblingscafé Und ihr habt genau so viel zu lachen wie vor der Ankunft eures Kindes!

Aber schon bald schmunzelt ihr darüber, was ihr doch damals in der Anfangszeit für nervöse Schussel wart, unternehmt die erste Zugfahrt mit Kind, nehmt es mit ins Hallenbad, packt das Baby im Winter auf den Schlitten, macht die erste Reise. Und gebt anderen noch etwas unbedarften Neo-Eltern Tipps. Recht selbstbewusst schon. Aber wartet nur – bald kommt die erste Kurzzeit-Trennung (schon eine Stunde ist am Anfang unvorstellbar), der erste Streit, der erste Kitatag, das Kind verlässt euch Richtung Spielgruppe, Kindergarten, Schule, irgendwann kommt die berühmt-berüchtigte Pubertät. Und ihr fragt euch, wie ihr euch damals bloss Sorgen machen konntet: Damals in der Anfangszeit, als es noch gar keine Probleme gab. Drum unser Rat an alle Neo-Eltern: Geniesst diese innige erste Zeit so fest wie nur möglich.

Von Christa Hürlimann am 10.12.2019
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