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Verstärkte Schutzmassnahmen an Schulen

Das müsst ihr bei den Masken für eure Kinder beachten

Wegen der Ausbreitung der neuen Varianten des Coronavirus verstärken manche Kantone die Schutzmassnahmen in den Schulen. Vielerorts sind bereits ganze Klassen oder gar Schulhäuser in Quarantäne, im Kanton Aargau gilt für ältere Jugendliche neu Fernunterricht, und in Basel, Zürich und Solothurn müssen jetzt auch jüngere Schulkinder Masken tragen.

Schulkinder mit Schutzmasken

Bald auch in vielen Primarschulen ein gewohntes Bild: Kinder mit Schutzmasken.

Getty Images

Vor einer Woche senkte Baselland das Alter, ab dem Kinder in der Schule Masken tragen müssen, ab heute Montag müssen nun auch Zürcher Primarschülerinnen und -schüler ab der vierten Klasse Masken tragen – im Unterricht, auf dem Schulareal und in den Schulgebäuden. Ebenso Drittklässlerinnen und Drittklässler, die zusammen mit älteren Kindern beschult werden. In Solothurn gilt die Maskenpflicht neu für Kinder ab der fünften Klasse. Gut möglich, dass weitere Kantone diesen Beispielen folgen werden.

Die unterschiedlich strengen Regeln verteidigte Silvia Steiner, Zürcher Bildungsdirektorin und Präsidentin der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, am Freitag im «Tagesgespräch» auf Radio SRF1: «Die Infektionslage und die schulischen Begebenheiten sind je nach Kanton unterschiedlich, deshalb macht es Sinn, dass die Bildungsdirektoren je nach Situation entscheiden, welche Massnahmen zu treffen sind.»

Falls eure Kinder bereits von einer Maskenpflicht betroffen sind, hier einige Punkte, die ihr beachten solltet:

Schutzmasken an Wäscheleine

Eine regelmässige und gründliche Reinigung der Masken ist wichtig, um uns und unsere Liebsten optimal zu schützen.

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So bieten die Masken den optimalen Schutz

  • Der Schutz muss an die Grösse und Gesichtsform eures Kindes so angepasst sein, dass er um Mund, Nase und Kinn an allen Seiten gut, aber locker schliesst.
     
  • Vor dem Anlegen und dem Entfernen der Maske die Hände immer gründlich waschen.
     
  • Bevor euer Kind eine längere Zeit die Atemmaske trägt, lasst es erst einmal zuhause ausprobieren, ob und wie es mit der Maske zurechtkommt und übt mit ihm das hygienische Anziehen, Tragen und Ablegen des Mund-Nasen-Schutzes: Beim Abnehmen oder Anlegen solltet ihr die Maske nur an den Bändern anfassen.
     
  • Macht dem Kind (und euch?) klar, dass es die Maske beim Tragen nicht mit den Händen berühren sollte.
     
  • Beim Spielen auf Geräten wir Rutsche, Schaukel etc. sollte kein Kind eine Maske tragen, um nicht irgendwo hängenzubleiben oder sich anderweitig zu verletzen.
     
  • Einwegmasken solltet ihr nach dem Tragen sofort entsorgen, wiederverwendbare Stoffmasken gründlich (ab 60 Grad) waschen. Ihr könnt sie auch für zehn Minuten auskochen. Wichtig ist, dass ihr sie nachher vollständig trocken werden lasst.
     
  • Das Tragen einer Maske ersetzt nicht die weiteren Schutzmassnahmen wie richtiges Niesen und Husten (in ein Taschentuch oder in die Armbeuge, nicht in die Hände), sorgfältiges Händewaschen (mit Flüssigseife oder Waschlotion) und das Abstandhalten (mindestens eineinhalb Meter). Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ergänzt diese weiterhin wichtigen Schutzmassnahmen. 

Ziehen wir das gemeinsam mit unseren Kindern durch – es lohnt sich, denn: «Ziel aller Massnahmen in den Schulen ist es, eine flächendeckende und generelle Umstellung auf Fernunterricht zu vermeiden», sagt Silvia Steiner im Interview auf SRF1.

Noch mehr Tipps zum Maskentragen gibts auf www.kindergesundheit-info.de und auf www.bag.admin.ch.

Von Christa Hürlimann am 25.01.2021
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