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Leben mit Kindern

Drei Zonen, die jedes Zuhause braucht

Ein Haushalt mit Kindern ist oft ein einziges Chaos. Überall liegen Spielsachen, Papierschnipsel und Bücher herum. Mit diesem Einrichtungstipp wird es in Eurem Daheim im Handumdrehen ordentlicher. Das Beste daran: Auch der Nachwuchs hat was davon.

Portrait of a cute little boy playing with his building blocks and toys in his room

Das Daheim sollte ein freundlicher Ort sein, in dem sich die Knirpse wohl und frei fühlen. Dann macht Spielen noch mehr Spass.

Getty Images

Damit nicht der gesamte Inhalt des Kinderzimmers im Rest der Wohnung verteilt wird, ist es hilfreich, Zonen zu schaffen. Diese schonen nicht nur die Nerven der Eltern, sondern helfen auch den Kindern, sich besser zurecht zu finden. Wer viel Platz in den eigenen vier Wänden hat, kann diese Zonen auch ausserhalb des Kinderzimmers einrichten. Von diesem Konzept gehört haben wir von Avital Schreiber vom Youtube-Kanal «A Parenting Junkie». Sie teilt die Bereiche der Kinder in drei Zonen ein.

Zone 1: Die kreative Ecke
Kinder lieben es, zu malen, zu kleben, zu schneiden. Wenn sie dies jedoch in ihrem Bett tun, hat Mama am Ende des Tages einen Anfall. Eine Kreativ-Zone löst dieses Problem. Man nimmt einen Kindertisch, Stühle und altersgerechtes Bastelmaterial und richtet damit einen Bereich für kreative Höhenflüge ein. Es ist auch der richtige Ort für sensorisches Spiel, beispielsweise mit Wasser, Sand oder Knete. Hier dürfen Kinder kleckern und über den Rand des Blattes hinaus malen, ohne dass jemand mit den Augen rollt. Aufräumen kann man danach zusammen. Zusätzlicher Tipp: Eine leicht abwischbare Unterlage für den Boden ist keine schlechte Idee.

little girl painting with paintbrush and colorful paints on desk background

Wasserfarben, Filzstifte, Stempel: Im Kreativbereich ist alles erlaubt, was den Künstler im Kind weckt und die Sinne fördert.

Krunja Photography

Zone 2: Der Spielbereich
Bei Spielsachen gilt: Weniger ist mehr. Das merkt man regelmässig abends, wenns ans Aufräumen geht. Im Spielbereich sollten nur jene Sachen stehen, die das Kind wirklich liebt und welche oft zum Einsatz kommen. Das Spielzeug räumt man am besten so ein, dass die Kleinen leichten Zugang haben und sich ohne fremde Hilfe nehmen können, was sie brauchen. In den Spielbereicht passt auch gut ein Radio mit einer Auwahl an Hörspielen und Musik. Ob dieser Bereich bunt eingerichtet ist oder in neutralen Tönen gehalten wird, ist Geschmackssache. Wichtig ist, dass Tageslicht reinkommt.

Little boy, 2 years, playing with small cars and toys at home.

Konzentration ermöglichen: Ein Bereich mit einer überschaubaren Anzahl an Spielsachen hilft dem Kind, sich länger beschäftigen zu können.

@Belthelem

Zone 3: Der Rückzugsort
Wie Erwachsene brauchen auch Kinder immer mal wieder eine Pause. Sei es am Abend nach einem langen Tag oder nachchmittags nach intensivem Spiel. Die Erholung fördern kann eine Ruhezone. Dies kann eine Ecke mit Kissen auf dem Boden sein, eine Höhle unter dem Hochbett, ein Zelt, Sitzsack oder Ähnliches. Je kuscheliger desto besser. Dies gilt auch für das Licht. Am Abend machen sich eine Salzkristalllampe oder ein Nachtlicht gut. Die Ruhezone ist ein Ort zum Tagträumen, Dösen und Bücher anschauen. Wetten, dass es auch den Erwachsenen gefällt?

Kuschelecke für Kinder

Bücher und Kuscheldecken: Kinder brauchen Rückzugsorte um die vielen Eindrücke aus dem Alltag zu verarbeiten.

MöllekenFotografie Robijn Page

Die 3 Zonen im Video von Avital Schreiber von «A Parenting Junkie» (englisch):

Von Edita Dizdar am 26. März 2019