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  4. Halloween: 5 Ideen für Familien, Kinderschminke selber herstellen, Süssigkeiten Resteverwertung

Schminke, Süsses, Schnitzen

Fünf Corona-taugliche Ideen zu Halloween

Wie feiert man Halloween in Zeiten von Corona? Von Tür zu Tür zu ziehen ist zwar nicht verboten, aber in der herkömmlichen Form auch nicht wirklich angebracht. Aber wir wissen ein paar Alternativen!

Kürbis

Halloween ist Kürbiszeit!

Getty Images

1. Kinderschminke selber herstellen

Was wäre Halloween für Kinder ohne gruselige Kostüme oder Schminke. Letztere könnt ihr schadstofffrei selber herstellen: Schmelzt 1 EL Babycreme und 1 EL Maizena über einem Wasser­bad, mischt Lebensmittelfarbe rein. Fertig. Aber Achtung: die Paste erst in erkaltetem Zustand anwenden! Und am besten lässt sich die Schminke mit einem Schwämmchen auftragen.

2. Kürbis schnitzen mit einem Künstler

Wegen des Coronavirus fallen dieses Jahr viele Schnitz-­Workshops ins Wasser. Hilfe bietet die Jucker Farm, die auf ihrem Youtube-Channel unter Anderem eine Schnitzanleitung von Künstler Jeroen van de Vlag teilt. Übrigens: Das Kunstwerk hält länger, wenn ihr es nach dem Aushöhlen mit Essig ausstreicht.

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3. Feiern ohne Reste

Wer sich einen Kürbiskopf schnitzt, kann das heraus­gepulte Fruchtfleisch zu einer feinen Kürbiscremesuppe ­verarbeiten. Und auch die Kerne müsst ihr nicht wegschmeissen. Gesäubert, getrocknet und ­geröstet ein wahnsinnig feiner Knabbersnack.

4. Süssigkeiten Resteverwertung

Ostern: Fest der Schoggi. Weihnachten: Feier der Guetsli. Und Halloween wäre nicht Halloween ohne Zuckerbonbons. Falls ihr zu viele davon habt, fragt Grossmutter. Die weiss vielleicht
noch, wie ihr daraus Limonade machen könnt. Einfach zwei bis drei Bonbons in einem halben Liter Wasser auflösen.

5. Ist Trick-or-Treat erlaubt?

Dürfen Kinder während Corona von Haustür zu Haustür ziehen, um ­Süssigkeiten zu sammeln? Bislang fehlen dazu offizielle Empfehlungen. Michael Jordi von der Gesundheitsdirektorenkonferenz verweist auf die neuen Massnahmen des Bundes, die zeigen: «Man möchte das soziale Leben nicht komplett unterbinden. Ganz besonders nicht das der Kinder. Es braucht aber gesunden Menschenverstand. Es sollten sich keine ­grossen Gruppen zusammenfinden. Und Distanzhalten ist wichtig. Man kann ja beispielsweise die Süssigkeiten vor die Schwelle legen.»

Aus infektiologischer Sicht ist es allerdings ratsam, einfach zuhause zu bleiben. Mehr Infos gibt es hier.

Von Sylvie Kempa am 28.10.2020
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