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  4. Drei Tipps für schnelle Besserung bei Erkältung

Triefende Nase und Husten

Mit diesen Tipps helft ihr den Kids bei einer Erkältung

Wenn der Sommer zu Ende geht und die Temperaturen fallen, ist die nächste Erkältung nicht weit. Mit diesen drei unkonventionellen Tipps bekommt ihr schniefende Kindernasen und Husten in den Griff – auch bei Neugeborenen.

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Alle Jahre wieder: Nach einem warmen Sommer kommen mit dem Herbst die Erkältungen.

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Warme Salzsäckli zur Schleimlösung

Wir kennen Salzwasserlösungen in Nasensprayform, die den Schleim lösen sollen. Es gibt aber Kinder, die diese partout nicht mögen. Wenn euer Nachwuchs sich mit Händen und Füssen dagegen wehrt, gibts eine andere Möglichkeit. Das Beste daran: Die Zutaten habt ihr bestimmt immer im Haus.

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Salz ist ein Wundermittel bei Erkältung.

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Ihr braucht

  • Eine Handvoll Salz aus der Küche
  • Stoffnastuch oder Nuschi

So wirds gemacht Das Salz in einer Pfanne erwärmen. Anschliessend in das Tuch geben und zu einem «Päckli» drehen.

Anwendung Die Temperatur des warmen Salzes prüfen – Achtung, Verbrennungsgefahr! Das warme Salzsäckli neben der Nase auf das Gesicht legen und halten. Die Seiten wechseln und so oft wiederholen, wie man möchte. Zusätzlich kann unter das Kopfteil der Matratze ein Kissen oder Ordner gelegt werden. Der Schleim kann besser abfliessen, wenn der Kopf hochgelagert wird.

 

Bienenwachswickel gegen Husten

Diese Wickel lassen sich ganz einfach zu Hause machen. Sie riechen nicht nur gut, sondern wirken reizstillend und schleimlösend.

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Bienenwachs ist der ideale Helfer bei Husten.

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Ihr braucht

  • Bienenwachs, zum Beispiel aus der Apotheke
  • dünne Baumwoll-Stofftücher, ein altes Bettlaken oder T-Shirt eignet sich gut

So wirds gemacht Stoff wie folgt zuschneiden:

Säuglinge: ca. 8 x 11 cm
Kleinkinder: ca. 10 x 15 cm
Schulkinder: ca. 13 x 17 cm

Das Bienenwachs in einer Schüssel im Wasserbad schmelzen lassen. Wenn es flüssig ist, die zugeschnittenen Stofftücher in das Wachs tauchen. Den Vorgang zwei bis drei Mal wiederholen, dazwischen ein paar Sekunden antrocknen lassen. Die Tücher anschliessend zum Trocknen auf Backpapier legen.

Anwendung Beim nächsten Husten ein vorbereitetes Wachstuch nehmen und mit dem Föhn auf Körpertemperatur anwärmen. Wenn ihr sicher seid, dass es nicht zu heiss ist, auf die Brust des Kindes legen. Darüber kommt ein Nuschi oder ein Wolltuch – je wärmer, desto besser. Fixiert werden kann das Ganze bei den Kleinsten mit einem Babybody, bei grösseren Kindern mit einem eng anliegenden Oberteil. Für Babys reicht eine Tragezeit von 1 bis 3 Stunden, ältere Kinder können es gut die ganze Nacht anbehalten.

Keine Sorge, falls Sie keinen Föhn zur Hand haben. Das Wachstuch erfüllt seinen Zweck auch mit Körpereigenwärme. Da keine Verbrühungen befürchtet werden müssen, kann dieser Tipp bereits bei Neugeborenen angewendet werden.

 

Hautkontakt bei Fieber

Nebst Heilmittelchen und Medizin brauchen kranke Kinder vor allem eins: Zuwendung. Wenn die Eltern oder eine andere Bezugsperson sich liebevoll kümmern, geht es doch gleich schneller mit dem Gesundwerden.

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Hautkontakt fördert die Genesung eines kranken Kindes.

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Ihr braucht Viel Zeit.

Anwendung Das Kind (bis auf die Windel – wir wollen ja nichts riskieren) ausziehen. Den eigenen Oberkörper frei machen und Bauch auf Bauch mit dem Kind unter die Decke schlüpfen. Je nach Grösse und Gewicht des Kindes geht es besser im Liegen oder im Sitzen.

Hautkontakt wirkt beschützend und beruhigend auf das Baby oder Kleinkind. Gleichzeitig hilft er, die Körpertemperatur zu stabilisieren. Pluspunkt: Den Eltern gibt er im stressigen Alltag eine Extraportion Liebe.

Diese Tipps ersetzten nicht den Gang zum Kinderarzt. Wir sind keine Fachpersonen und teilen hier nur Erfahrungen, die wir mit unserem Nachwuchs machen.

Von Edita Dizdar am 23.09.2019
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