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Schauspielerin Sarah Spale nimmts locker

So machen wir uns am 40. Geburtstag nicht verrückt

Sie ist der Star der beliebten SRF-Krimiserie «Wilder» und demnächst im Kinofilm Platzspitzbaby zu sehen. Ende dieses Jahres wird Sarah Spale 40, ein Geburtstag, dem viele mit gemischten Gefühlen entgegen sehen.

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Sie wird Ende Jahr 40 und findet das ein «spannendes Alter»: «Wilder»-Schauspielerin Sarah Spale.

Kurt Reichenbach

Der 40. Geburtstag ist für viele so was wie ein Wendepunkt im Leben. Die Jugend ist definitiv vorbei, aber zum alten Eisen gehört man natürlich auch noch lange nicht. Hat man die 30er erst einmal hinter sich, kommt zwangsläufig die Frage auf, was man im Leben jetzt noch erreichen kann. Alles auf die berufliche Karriere setzen? Oder das Gegenteil, sich mehr Zeit für Musse nehmen? Oder wünscht man sich vielleicht noch ein (weiteres) Kind?

In Hollywood nimmt mans locker

Auch wenn es gerade in der Welt der Stars immer wieder Beispiele von Frauen gibt, die noch mit weit über 40 Jahren ein Kind bekommen, wie gerade eben die 47-jährige Cameron Diaz. Fakt ist: Die Chancen, nach 40 schwanger zu werden, sinken, und die Risiken in einer späten Schwangerschaft steigen.

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Gerade deshalb ist dieser Geburtstag für viele Frauen, die ihre Familienplanung noch nicht abgeschlossen haben, nicht unbedingt ein Freudentag. Schauspielerin Sarah Spale sieht ihrem Vierzigsten jedoch entspannt entgegen, wie sie gestern in der SRF3-Sendung Focus erzählte. Und verrät auch gleich, wie sie das macht.

Eines nach dem anderen nehmen

Die Schauspielerin, die gerade in der zweiten Staffel der SRF-Krimiserie «Wilder» zu sehen ist, empfindet diese Lebenszeit als sehr speziell. «Ich spüre diese Luft, es ist ein spannendes Alter, man ist etwas wohler mit sich selber und weiss, was man will. Ich geniesse das Frausein», erzählt die Mutter zweier Söhne im Alter von fünf und neun Jahren.

Als sie die «Focus»-Moderatorin auf die zwei Möglichkeiten anspricht, die einer Frau ab 40 offen stehen: «Entweder hat man dann mehr Luft, um voller Elan neue Sachen anzupacken – oder man kriegt nochmals ein Kind», stellt sie die Gegenfrage: «Ist das entweder oder?» Und wir erfahren, wie sie es schafft, sich diesbezüglich nicht unter Druck setzen zu lassen: «Ich denke in kleineren Horizonten. Ich überlege mir nicht, was vor 40 noch schnell kommen muss oder eben nicht, so denke ich nicht, alles andere lasse ich mir offen.»

Nehmen wir uns an Beispiel an Sarah Spale – und lassen 2020 ganz entspannt auf uns zukommen, auch wenn wir dieses Jahr vielleicht den 39. oder den 41. Geburtstag feiern.

am 07.01.2020
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