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Eltern verraten

Was nach der Corona-Krise bleiben darf

Keine Ausflüge, kein Fussball, kein Spielplatz. Dafür viel Zeit. Fünf Autorinnen und Autoren verraten, welche neue Familien-Angewohnheit sie nach Corona-Zeiten im Alltag beibehalten wollen.

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Mehr Nähe, mehr Kuscheln: Für Familien hatte die Corona-Zeit ja irgendwie auch ihre schönen Seiten...

Getty Images

1. Mehr Langstrumpf sein

«Um es mit den Worten von Pippi Langstrumpf zu sagen: ‹Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen› – meine beiden Töchter und ich geniessen viel unverplante Zeit. So verbringen wir die Freizeit jetzt öfter!» sagt Ellen ­Girod, zweifache Mutter und Autorin bei chezmamapoule.com

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2. Mehr Geschichten vorlesen

«Ich bin nicht so gut im Vorlesen, aber Corona-bedingt werde ich immer besser. Die Zeit, die ich so mit meinen beiden Kindern verbringe – sie sind zehn und acht Jahre alt –, ist eine ganz besondere. Mein Lieblings-Vorlese­buch in der Krise: ‹Robinson Crusoe›, ein Experte in Sachen Einsamkeit», sagt Nik Niethammer, Chefredaktor des Schweizer Elternmagazins «Fritz und Fränzi».

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«Fritz und Fränzi»-Chefredaktor Nik Niethammer ist Vater von zwei Kindern.

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3. Campieren vor der Haustür

«Derzeit wären wir zwei Monate lang in Europa unterwegs. Nun übernachten wir halt ab und zu im Wohnwagen vor der Haustür. Das ist wie Ferien ohne Packen, Anfahrtsweg und Extrakosten. Der Vierjährige liebt es und schläft im Wohnwagen durch, und auch der Einjährige schlummert gut. Wird definitiv weitergeführt!» Anja Knabenhans von anyworkingmom.com.

4. Sound teilen

«Meine beiden Teenies und ich verbringen regelmässig Zeit zusammen auf Youtube – sie zeigen mir ihre Lieblingsmusik, ich ihnen meine. So kenne ich jetzt 5 Seconds of Summer und Juice Wrld, sie kennen INXS und Dolly Parton. Horizonterweiterung!» Sandra Casalini schreibt für die Schweizer Illustrierte die Familienkolumne «Der ganz normale Wahnsinn»

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Autorin Sandra Casalini mit ihren zwei Teenagern Gioia und Gian.

Lucia Hunziker

5. Am Ball bleiben

«Abendritual am ‹Töggelichaschte›: Sobald die Zweieinhalbjährige schläft, machen der Erstklässler und ich noch ein ‹Mätschli uf zäh›. Rot gegen Blau, Schweiz gegen Italien. Und wenns mal lauter wird, ‹darf unser alter Nachbar ja seine Wohnung gar nicht verlassen – auch nicht, um zu motzen›, sagt mein Sohn.» Clever, findet Luk von Bergen, Papablogger «Tages-Anzeiger»

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Luk von Bergen ist zweifacher Vater und Papablogger.

Adrian Bretscher
Von Sandra Casalini am 10.05.2020
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