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Zurück auf dem Laufsteg

Ashley Graham ist zum ersten Mal getrennt vom Baby

An der Mailand Fashion Week hatte das Plus Size Model seinen ersten grossen Auftritt nach dem Mutterschaftsurlaub. Jetzt erzählte die Amerikanerin, wie sie die Zeit weit weg von Baby Isaac erlebte. Und wie erging es euch nach der Babypause zurück im Job?

Ashley Graham an der Etro Show an der Milan Fashion Week 2020

Ihre Fans freuten sich über Ashley Grahams Rückkehr an die Milan Fashion Week nach ihrem Mutterschaftsurlaub. Und das Plus Size Model selbst?

Gamma-Rapho via Getty Images

Für die einen ist es nach 14 Wochen so weit, andere können sich etwas mehr Zeit nehmen mit ihrem Baby, aber irgendwann kehren die meisten Frauen nach dem Mutterschaftsurlaub in ihren Job zurück. Und nicht nur die Dauer, auch die Freude darüber ist ganz unterschiedlich: Manche können es kaum erwarten, ihr altes Leben zumindest teilweise zurück zu haben, bei den anderen überwiegt der Schmerz, wenn sie sich von ihrem Baby trennen müssen. Ein prominentes Beispiel für letztere ist Tennis-Star Serena Williams. Wie war das bei euch?

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Ashley Graham, 33, deren Sohn Isaac am 18. Januar auf die Welt gekommen ist, steht schon seit einiger Zeit wieder für verschiedene Projekte im Einsatz. Doch erst für ihren Auftritt an der Mailand Fashion Week Ende September war das Plus Size Model gleich mehrere Tage lang getrennt von ihrem Baby, das mit Papa Justin Ervin in New York blieb. Wie sich die Neo-Mama dabei fühlte, verriet sie nun in ihrem «Pillow Talk Vlog» auf Youtube. Und das klingt ziemlich hin- und hergerissen:

«Ich bin in Milano, und es ist einfach wunderbar, zurück zu sein in der Modewelt!», schwärmt sie strahlend. Sie genoss ihre Auftritte in den Shows von Fendi und Etro, das Unterwegssein, die Kontakte, die tolle Aussicht von ihrem Hotel – und viel gutes Essen: «Ich bin so hungrig, dass ich mir Frühstück für zwei Personen bestellt habe», sagt sie einmal, und ein andermal: «Ich liebe Essen, und ich belohne mich damit.» 

Das Model zeigte nach den Shows aber auch die Blasen an ihren Füssen und rechnete mit bösen Kommentaren, weil sie noch immer nicht alle Schwangerschaftspfunde losgeworden ist. Aber wenn die Trolle kämen, würde sie zu ihnen sagen: «Seid ihr auf dem Laufsteg?»

Und auch wenn es mühsam sei, alles mitzuschleppen, sei sie froh, Milch abpumpen zu können. «So kann ich auch dann etwas tun für meinen Sohn, wenn ich weit weg bin von ihm.» Das half ihr vielleicht etwas übers Heimweh hinweg. Denn wie sie zugab, vermisste sie ihr Baby auf ihrer Geschäftsreise sehr. Wie sich aber beim Telefonieren offensichtlich gezeigt hat, beruhte dies nicht auf Gegenseitigkeit: «Ich war so aufgeregt, Isaac zu sehen – aber er scheint mich nicht gross zu vermissen», sagt Ashley Graham. Und gibt zu: «Das enttäuscht mich ein bisschen.»

Von Christa Hürlimann am 12.11.2020
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