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Auch gegenüber Kindern

Darum plädiert Kristen Bell für gnadenlose Ehrlichkeit

Habt ihr auch schon ein bisschen geflunkert, um eure Kinder von einer unangenehmen oder traurigen Tatsache zu verschonen? Nicht gut, findet Schauspielerin und Dreifach-Mama Kristen Bell – und erklärt auch, warum.

Kristen Bell an den People's Choice Awards 2017 mit Sofia Vergara

Versucht, mit ihren Kindern immer ehrlich zu sein – auch wenn die Wahrheit mal unangenehm ist: Schauspielerin Kristen Bell.

Getty Images

«Mein Mann und ich bemühen uns sehr, unsere Kinder nicht zu belügen», sagt Kristen Bell, 40, in einem Ausschnitt aus ihrer Webshow «Momsplaining». Und es gab in ihrem Familienleben einen Schlüsselmoment, als der Schauspielerin («Bad Moms») klar wurde, dass dies wirklich wichtig ist, und zwar auch bei unangenehmen Wahrheiten:

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Als in ihrer Familie das Thema aufgekommen sei, ob die Mama dereinst sterben werde, seien sie und ihr Mann zum ersten Mal gelähmt gewesen vor Angst. «Alles, was wir wollten, war, die Kinder vor unangenehmen Gefühlen zu bewahren», sagt Kristen Bell.

Doch sie gingen offenbar in sich und fanden den Mut, den Kindern die Wahrheit zu sagen. «Ich musste mich daran erinnern, dass der Schlüssel zum Leben darin besteht, auch mit unangenehmen Gefühlen klar zu kommen.» Oder wie es einer ihrer Follower auf Instagram in der Kommentarspalte treffend formulierte: «We aren't here to stop our kids from hurting. We are here to teach them how to learn from hurting» – «Wir sind nicht hier, um unsere Kinder davor zu bewahren, verletzt zu werden. Wir sind hier, um ihnen beizubringen, wie man aus Verletzungen lernt.»

So viel also zu Lügen, die wir unseren Kindern auftischen, um sie vor Sorgen zu bewahren (oder uns selbst vor unangenehmen Situationen). Anders sehen es allerdings viele Eltern, wenn es um Samichlaus & Co. geht. Da finden viele ein paar Flunkereien doch noch in Ordnung. Lest unsere Gedanken dazu hier.

Von Christa Hürlimann am 15.11.2020
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