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  4. Herzogin Meghan und die Erwartung an ein zweites Kind sind frech

Markle unter Dauerdruck

Jetzt lasst doch Meghans Bauch in Ruhe

Verdächtige Posen genügen und zack ist Meghan in aller Munde wieder schwanger. Nun wird die Gerüchteküche von einer Wahrsagerin und einer Adelsexpertin weiter angefeuert. Wie absurd das Bodyshaming ist, zeigt sich wenn wir Vater Harry auch so sexistisch beobachten würden.

CAPE TOWN, SOUTH AFRICA - SEPTEMBER 24: (UK OUT FOR 28 DAYS)  Meghan, Duchess of Sussex attends a reception for young people, community and civil society leaders at the Residence of the British High Commissioner, during the royal tour of South Africa on September 24, 2019 in Cape Town, South Africa.  (Photo by James Whatling/Pool/Samir Hussein/WireImage)

Egal wie Meghan sich bewegt, in den Augen der Öffentlichkeit ist die Herzogin von Sussex immer sofort schwanger.

WireImage

Stellt euch vor, ihr wärt eine bekannte Hollywoodschauspielerin, die sich in einen Prinzen verliebt. Ein paar heimliche Rendez-vous später müssen genügen, bevor die Sensation auffliegt und es für alle Zeiten aus ist mit der trauten Zweisamkeit. Unter permanenter Aufsicht der Öffentlichkeit finden Verlobung und Hochzeit statt. Und von dem Augenblick an dreht sich alles nur noch um euren Bauch.

Blähungen: Ha, schwanger! Hand auf dem Bauch: Schwanger! Blick in die Ferne: So was von schwanger! Das erste Kind ist sieben Monate alt: Allerhöchste Zeit für Baby Nummer zwei! Etwa so ergeht es, ihr habt es erraten, der armen Meghan, 38, einstiger Suits-Star, angetraute Gattin seiner königlichen Hoheit, Prinz Harry, 35, und nun selbst ihres königlichen Zeichens Herzogin von Sussex. 

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Wahrsagerin und Adelsexpertin buhlen um Babynews

Bangende Royalfans sind das eine, doch nun nimmt die Gerüchteküche um den Babyplausch immer absurdere Züge an. Wie «Bild» berichtet, will eine Wahrsagerin ganz genau wissen, wann Meghans und Harrys zweites Baby zur Welt kommt: Ende 2020 bekommt Archie ein Geschwisterchen. Auch die Adels-Expertin Juliet Rieden bläst ins selbe Horn: Meghan, die derzeit mit Mann und Kind bei ihrer Mutter in Los Angeles weilt, kommt schwanger nach Hause.

WELLINGTON, NEW ZEALAND - OCTOBER 29:  Prince Harry, Duke of Sussex and Meghan, Duchess of Sussex walking along Lyall Bay to visit Maranui Cafe on October 29, 2018 in Wellington, New Zealand. The Duke and Duchess of Sussex are on their official 16-day Autumn tour visiting cities in Australia, Fiji, Tonga and New Zealand.  (Photo by Chris Jackson/Getty Images)

Einfach Frau und Mann oder ein Paar sein, ist Meghan und Harry selten gegönnt.

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Würden wir Harry auch so bodyshamen?

Wer ein Kind zur Welt gebracht hat, weiss, wie toll es sich anfühlt, wenn man den Körper nach Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit endlich wieder einmal ganz für sich allein hat. Einfach wieder mal nur Frau sein und nicht ständig aufs Muttersein reduziert werden. Dieses Glück scheint Meghan nicht gegönnt. Sie soll wieder Mutter werden und zwar subito und wird so quasi zur royalen Gebärmaschine degradiert. Schliesslich ist sie ja schon 39 Jahre alt. Also steinalt und drum hopp hopp und ohne Pause nachlegen mit Baby Nummer zwei. Und egal wie die Herzogin sich bewegt: Sie muss schwanger sein.

Stellt euch vor, wir würden Harry so bodyshamen: Sein Blick schweift in die Ferne: Träumt er von einem zweiten Kind? Er schaut einem Kind beim Spielen zu: Wünscht der Prinz sich ein weiteres? Harry kratzt sich am Bart: Denkt er über die finanziellen Folgen eines zweiten Kindes nach? Er trägt einen hellblauen Anzug: Es wird ein Junge! Er isst ein rosa Marshmallow: Es wird ein Mädchen! Eben, völlig absurd. Also lassen wir Meghan gestreifte Kleider tragen und ihre Hand auf den Bauch legen ganz ohne Hintergedanken an eine mögliche Erweiterung ihrer Familie.

Von Maria Ryser am 18.12.2019
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