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Ex-GZSZ-Star Horn aus dem Wochenbett

«Mamasein ist echt ein krasser Job»

Schauspielerin Isabell Horn hat nach der Geburt ihres zweiten Kindes mit Wochenbett-Problemen zu kämpfen. Schlaflose Nächte, schmerzende Brüste und unkontrollierbare Emotionen setzen der Schauspielerin zu.

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Für die Zweifachmama Isabell Horn läufts im Wochenbett nicht nur rund.

Instagram/dieisabellhorn

Das Internet ist voll mit Bildern von glücklichen stillenden Müttern. Sie schauen ihre trinkenden Babys verliebt an, während die Sonne durch den Vintage-Vorhang auf das Bett im Bohème-Stil scheint. Ein perfekter Moment voller Liebe und Zuneigung.

Natürlich, diese happy Seite der Mutterschaft gibt es und sie darf zelebriert werden. Für Frauen jedoch, die es etwas schwieriger hatten, ihr Baby ohne Fläschchen zu ernähren, sind solche Bilder oft nicht leicht anzuschauen. Umso wichtiger ist es, auch mal zu sagen, wenn Mamisein einfach verdammt hart ist.

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Die ehemalige GZSZ-Schauspielerin Isabell Horn, 35, macht das auf wunderbar ehrliche Weise. «Es tut so weh», sagt sie in die Kamera. Gemeint sind ihre Brustwarzen, die nach stundelangen und nicht wirklich erfolgreichen Still-Sessions leiden müssen. Horn, die seit 2016 einen eigenen Youtube-Kanal hat, nimmt ihre über 50'000 Follower in ihrer Wochenbett-Zeit mit und zeigt, dass man als Mutter auch mal am Ende der Kräfte sein darf.

«Ich bin immer so kurz davor zu sagen, ich kann nicht mehr», gesteht sie. Nach einer Nacht mit wenig Schlaf und unzufriedenem Baby schaut Horn verweint in die Kamera und sagt: «Mamasein ist echt ein krasser Job.» Zur Müdigkeit kommen auch noch die Gefühle, die Achterbahn fahren: «Heute bin ich irgendwie ganz schön emotional und es knockt mich ganz schön aus und das wollte ich euch auch mal zeigen. Es ist nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen.»

Respekt vor so viel Ehrlichkeit! Die schwierigen Seiten des Mutterseins zu zeigen ist natürlich nicht neu und je nachdem, wo man schaut, auch total in. Trotzdem setzen sich noch immer Frauen unter Druck, weil sie dem Bild der liebevollen, aufopfernden, erfolgreichen, hübschen, sexy – sprich perfekten – Mutter nicht entsprechen. Wer tut das schon? Keine!

In den Kommentaren feiern die Zuschauer Isabell Horn: «Du bist so herrlich ehrlich! Wunderschön zu sehen, dass man einfach nicht immer perfekt sein muss als Mama, sondern auch mal schlechte Tage haben darf!» Eine andere schreibt: «Das war das ehrlichste Wochenbett-Video, das ich gesehen habe!» 

Von Edita Dizdar am 09.09.2019
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