1. Home
  2. Family
  3. Familien-Geschichten
  4. Sohn wirft Spielzeug-Lok: Moderatorin nach Spielzeug-Attacke fast erblindet

Sohn bewirft Mutter mit Lokomotive

Moderatorin nach Spielzeug-Attacke fast erblindet

Es ist eine Angst, die viele Eltern in sich tragen: Von Kindern mit Spielzeug beworfen zu werden und sich dabei zu verletzen. So geschehen bei der amerikanischen Anchor-Frau Savannah Guthrie.

Placeholder

Da war die Welt noch in Ordnung: Familie Guthrie feiert Muttertag.

Instagram/savannahguthrie

Langsam erholt sich Savannah Guthrie wieder, hat das Schlimmste bereits hinter sich. Noch am Montag war die «Today Show»-Moderatorin mit einer Brille im TV-Studio der NBC Morgenshow erschienen, gezeichnet von einer üblen Verletzung im rechten Auge. Was war passiert? Guthrie hatte eine schlimme Nacht hinter sich, weil ihr zweijähriger Sohn Charley ihr einen Spielzeug-Zug angeworfen hatte – direkt ins Auge. Dabei erlitt die Netzhaut einen Riss, die Journalistin hatte Angst davor, dass sie erblinden würde.

Auf Insider beschreibt sie, was nach dem «Angriff» ihres Sohnes passiert war. «24 Stunden später konnte ich auf dem rechten Auge nichts mehr sehen, es wurde richtig schlimm», sagt sie dem Portal. «Die Ärzte sagten mir, dass sie sich Sorgen machten, dass sich die Netzhaut ganz ablösen könnte.» Ganz so gravierend war es schliesslich nicht, dank einer Laser-Behandlung, welche die Retina wieder zusammenflicken soll, konnte auf eine Operation verzichtet werden. 

Related stories

Es ist die Angst, mit der alle Eltern leben müssen. Ist man kurz unaufmerksam oder kümmert sich um das andere Kind, das gerade von Schreikrämpfen gezeichnet beruhigt werden will, schwups, hat man einen Bauklotz, den gebastelten Lego-Turm, oder den Mini-Spielzeug-Roboter im Gesicht. In den meisten Fällen gehen solche Attacken glimpflich aus, können aber, wie im Fall der gezeichneten Guthrie, auch mal buchstäblich ins Auge gehen.  

Der kleine Charley selbst ist sich keiner Schuld bewusst. «Er ist erst 2 und kann noch nicht wissen, was er angestellt hat. Natürlich bin ich ihm deswegen nicht böse», sagt Guthrie. «Ich sprach gerade mit meiner Mutter via Facetime und erzählte ihr, was passiert war, als er angerannt kam und schrie: ‹Das habe ich getan!›, ‹Das habe ich getan!› Er war sehr stolz auf sich.»

Von bes am 30.11.2019
Related stories